Mitgefühl
Gestern Morgen hat mir der Stolz die Brust geweitet. Nicht etwa platzen lassen. Das wäre letztendlich doch zu viel Sauerei gewesen und womöglich hätte ich diesen Text gar nicht eintragen können wegen meiner Befindlichkeiten und so.
Unser Hund war in seinem Revier, also unserem Garten, unterwegs und urplötzlich heulte die Sirene der FFW des Ortes los. Aus Mitgefühl (Empathie) mit den eventuellen Opfern irgendeines Vorkommnisses heulte der Harzer-Fuchs-Mix (der aber wie ein waschechter Dingo aussieht) mit. Vielleicht wollte er auch die letzten Schnarchsäcke munter machen, die in ihren Pupsmulden (Betten) einem unausweichlichen Ende entgegendämmerten oder weil sie darauf hofften, dass irgendwann irgendwas auch ohne ihr Zutun besser werden könnte.

Alfy regelt die Sache
Hätte ich einen Hut, würde ich diesen sofort aufsetzen und lüften. Denn wer hat schon ein Haustier, welches aus Mitleid mit anderen Rassen klagend losheulen würde, falls dessen Vertretern etwas widerfahren würde? Leider verfüge ich nicht über solche Luxusgüter wie einen Hut. Mit Baseballcap (vom Designer) hätte dies vermutlich etwas daneben ausgesehen – das anerkennende Anheben.
Und wenn ich Stolz schreibe, dann meine ich den STOLZ, nicht etwa den Namen des ex-Bundeskanzlers, der so ähnlich war. Der Knabe hieß Scholz und litt an extremen Erinnerungslücken, wenn CUM-EX oder Artverwandtes zur Sprache kam. Na, eines weiß ich ziemlich gewiss: Der wird wohl nicht am Hunger sterben, wenn es irgendwann mal so weit sein sollte.

Prachtkerl und Heulboje zugleich
Wie auch immer, unser Alfy hat Empathie und sieht außerdem noch sehr schön aus – im Gegensatz zu Olaf, der nicht einmal mehr Haare auf dem Schädel hatte, so wie der Schreiber dieses Textes, der auch in der Öffentlichkeit seine Naturglatze mit sich herumträgt!
