Der Street-Würger von Markscheid
Ein innovatives Sozialprojekt sorgt für Aufsehen und erstaunliche Sauberkeit: Markscheid beschäftigt jetzt einen Street-Würger. Auffällig ist dabei die Wirkung im öffentlichen Raum. Seit Einführung des Street-Würgers berichten Bürgerinnen und Bürger, dass sie bei direkter Ansprache „plötzlich ganz große Augen bekommen“. Ein Effekt, der laut Stadtverwaltung als „maximale Aufmerksamkeitsspanne“ gewertet wird.
Auch im Stadtpark zeigen sich erste Erfolge. Die Verschmutzung von Grünflächen und Gehwegen ist innerhalb weniger Wochen „nahezu gegen null tendierend“. Selbst notorische Problemzonen wirken inzwischen „optisch unauffällig bis klinisch rein“.
Ein Sprecher der Stadt erklärt:
„Der Street-Würger arbeitet mit sehr… eindringlichen Erinnerungstechniken. Wir nennen das nachhaltige Verhaltenslenkung.“

Diskussionen mit dem Street-Würger sind nicht immer zu empfehlen
Sollte doch einmal jemand auf die Idee kommen, einen Kaugummi achtlos auszuspucken, folgt umgehend ein „freundlich-nachdrücklicher Reminder-Schuss“ – selbstverständlich ausschließlich in die Luft abgegeben und bestehend aus besonders lauten Knallkörpern. Laut Verwaltung handelt es sich dabei um „akustisch unterstützte Pädagogik“.
Augenzeugen berichten:
„Es knallt kurz, man erschrickt, denkt über sein Leben nach und hebt dann vorsichtshalber alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist.“

Der Street-Würger hat starkes Überzeugungspotential
Die Bürger zeigen sich nachhaltig beeindruckt:
„Früher habe ich Müll manchmal liegen lassen“, gesteht ein Anwohner. „Heute trenne ich sogar im Park nach Biomüll und Rest, sicher ist sicher.“
Die Stadt Markscheid prüft bereits eine Ausweitung des Konzepts. Diskutiert werden zusätzliche Stellen wie der „Leise-Drohende Mülleimerbeauftragte“ und der „Passiv-Aggressive Fahrradweg-Koordinator“.
Eines ist sicher: In Markscheid wird Bürgernähe jetzt nicht nur großgeschrieben, sondern auch eindrucksvoll demonstriert.