Markscheider Forscher revolutionieren die Empfängnisverhütung

Veröffentlicht von Markscheider Michel am

Wo wenn nicht in Markscheid widmet sich eine Vielzahl tief und ernstlich denkender Wissenschaftler frei von weltlichen Ablenkungen den ältesten und drängendsten Problemen der Menschheit?

Und das immer wieder mit erstaunlichem Erfolg. Das jüngste Ergebnis dieser zähen und entbehrungsreichen Forschungsarbeit – die Wissenschaftler ernährten sich in der heißen Phase des Projektes fast nur von Pizza eines lokalen Caterers – hat nun die klinische Phase der Erprobung erfolgreich gemeistert: Femilapis ™.

Bei Femilapis ™ handelt es sich um eine völlig neuartige Form der Empfängnisverhütung. MamM sprach mit dem Leiter der Projektgruppe an unserem Universitätsspital, PD Johannes Müller-Mühlbauer.

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MamM: Herr Dr. Mühlbauer, was hat Sie denn zu einem solchen Forschungsthema gebracht? Mittel gegen ungewollte Schwangerschaft gibt es doch wie Plastik im Meer?

J.Mü-Mü: Prinzipiell ist das richtig. Aber alle bekannten Methoden haben ja auch ihre Nachteile. Denken Sie an die Unverträglichkeiten bei der Pille, die Medikamentenrückstände im Trinkwasser, die Benutzungsfehler bei Kondomen, vom Coitus interruptus will ich gar nicht anfangen.

MamM: Wie ist denn das Wirkprinzip von Femilapis ™? Und was waren die größten Schwierigkeiten bei der Entwicklung?

J.Mü-Mü: Sehen Sie, wir setzen mit Femilapis ™ einfach im Prozess der Empfängnisverhütung eine Stufe früher an als alle bekannten Verfahren, also wenn Sie so wollen prophylaktisch. Die sicherste Verhütung ist ja dann gegeben, wenn sich die potenziellen GV-Partner nicht zu nahe kommen können. Femilapis ™ rollt man einfach vor die Tür des Schlafgemaches. Das klappt von innen und außen, und – was nicht zu unterschätzen ist – bei Gleichberechtigung der Geschlechter. Wir wollten uns nicht den üblichen Diskussionen aussetzen, ob die Frau oder der Mann verhüten sollte. Die meiste Zeit haben wir dafür gebraucht, die richtige Form und Größe für Femilapis ™ zu finden. Ursprünglich haben wir mit kubistischen Formen experimentiert, aber das war doch eher unpraktisch. Mit der jetzt vorliegenden Form eines Rades mit rund 1.900 mm Durchmesser und einem Gewicht von 2 bis 3 Tonnen je nach Material haben wir glaube ich das Optimum erreicht.

MamM: Wie sieht es denn mit der Nachhaltigkeit aus ? Das Gerät wirkt ja auf den ersten Blick, nun ja, sehr groß? Schonung der Ressourcen liegt ja immer mehr Menschen am Herzen. Und ist das regional?

J.Mü-Mü: Da sprechen Sie  wichtige Punkte an. Sehen Sie, so ein Femilapis ™ hält ja ein Leben lang, er kann sogar von Generation zu Generation vererbt werden. Und er kann mit tradierten Handwerkstechniken überall auf der Welt produziert werden, aus natürlichen Rohstoffen. Wir haben bewusst auch kein Patent angemeldet, die ganze Welt soll kostenlos von dieser Markscheider Innovation profitieren.

MamM: Wir sind ja hier unter uns, arbeitet Ihre Gruppe denn insgeheim schon an einem Folgeprojekt?

J.Mü-Mü: In der Tat. Wir prüfen gerade, ob es mit den Grundprinzipien die wir beim Femilapis ™ gelernt haben nicht auch einen Ersatz für Viagra geben könnte.

MamM: Dann viel Erfolg und vielen Dank für das Gespräch!

Kategorien: Wissenschaft