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Nach Bombenfund: Stadtrat berät über Neugestaltung der Innenstadt

Veröffentlicht von El Blindo am

Nachdem vor drei Wochen bei Bauarbeiten nahe der Bumshagener Straße eine britische Fliegerbombe aus dem letzten Weltkrieg gefunden wurde, traf sich jetzt der Stadtrat, um in einer erweiterten Sitzung Pläne für eine grundsätzliche Neuausrichtung der Markscheider Innenstadt zu beraten. Wir von der MamM sprachen mit Frau Bürgermeisterin Crohn-Corque:

MamM: Frau Bürgermeisterin, wie bewerten sie den Bombenfund so nahe am Zentrum unserer Stadt?

Beate Crohn-Corque: Sehen sie, in jedem Unglück erkenne ich zuerst einmal eine Chance. Wenn ich anders denken würde, könnte ich nicht Bürgermeisterin ausgerechnet unserer Stadt sein. Der gefundene Blindgänger hat ein ganz außergewöhnliches Gewicht von sagenhaften 1,8 Tonnen. Darauf kann man ja schon mal aufbauen. Im Bereich der potentiellen Sprengwirkung der Fliegerbombe befinden sich zahlreiche ziemlich heruntergekommene Wohnhäuser, unser Krankenhaus aus dem Jahre 1893, die Universität und das marode Altenheim. Sie werden verstehen, daß die Entwicklung sofortiges Eingreifen verlangte.

MamM: Was waren denn ganz konkret ihre ersten Maßnahmen?

Beate Crohn-Corque: Es war mir wichtig, jetzt schnell zu handeln. Irgendein Idiot hätte sonst vermutlich den Kampfmittelräumdienst gerufen und Teile der Stadt absperren lassen, während diese Leute an der Bombe hantieren. So etwas war in unserem Fall natürlich keine Option. Ich möchte die netten Leute vom Bombenentschärfungstrupp ja nicht in Gefahr bringen und irgendwelche Absperrungen schaden nur dem Geschäftsleben in Markscheid. Also habe ich ganz bewußt erst einmal die Spannung aus der Sache genommen und das britische Geschenk ignoriert, während wir die jetzt dringend nötigen Planungen im Stadtrat forcieren.

Veränderungen erfordern immer auch den Mut, sich vom Bewährten zu trennen

MamM: Was können sie unseren Lesern denn jetzt schon über diese Planungen verraten?

Beate Crohn-Corque: Wir haben da eine Reihe ziemlich konkreter Vorstellungen über die Neugestaltung diverser Wohnhäuser und einige recht potente Inverstoren sind auch schon gefunden. Außerdem stellen wir uns ein ganz neues Krankenhaus, eine neue Universität und selbstverständlich auch ein funkelnagelneues Altenheim vor, sobald die Bom … sobald die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden.

Sie dürfen ja nicht vergessen, daß es uns im Stadtrat immer zuerst um die Menschen geht.

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