Piraten
Für alle, die es noch nicht wussten, oder für die anderen zur Erinnerung: Neulich war nicht nur der Tag der Zivilcourage, sondern auch der „Sprich-wie-ein-Pirat“-Tag. So zumindest steht es bei Wikipedia, und da muss es doch wohl auch so sein. Wobei, ich täte mich irgendwie schwer, laut „Joho und ’ne Buddel voll Rum“ vor mich hin grölend durch die Gemeinde zu rasen, zur Untermauerung große, schartige Hieb- und Stichwaffen an der Seite drohend baumeln zu lassen, ein Auge mit einem Tuch zu verdecken (Piratenaussehen halt) und dem Hund ein Holzbein zu verpassen, damit alles stimmig wirkt. Nö, so weit geht meine „Zivilcourage“ doch nicht, und unserem besten Freund Alfy würde ich so etwas nicht antun.
Dann spielt da auch noch die Frage des guten Geschmacks mit, den ich unter anderem damit beweise, dass ich zeitgemäße Hosenbekleidung trage – Jeans vorrangig, und über die verfügten Freibeuter ja wohl noch nicht. Zumindest meines Wissens.

Unser Autor in seiner knapp bemessenen Freizeit
Auch erfuhr ich auf einem Störtebeker-Fest vor Jahren, dass sich die meisten Filibustiere auf Platt unterhielten, und das beherrsche ich ganz und gar nicht.

Alfy wundert sich schon lange nicht mehr über sein Herrchen
Am Ende, so wird zumindest berichtet, nahmen die meisten dieser maritimen Hobby- und Hauptberufsräuber ein schmähliches und wohl auch schmerzhaftes Ende. Da war nicht nur Schluss mit „Kopf ab“ wie bei dem berühmtesten Likedeeler, sondern da wurde auch gefoltert und gerädert durch die jeweilige Obrigkeit – und das soll wohl ziemlich wehgetan haben.
