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Vier Dinge, die Sie vor Ihrem Tod regeln sollten

Veröffentlicht von El Blindo am

Der Tod ist statistisch gesehen die häufigste Ursache für das Ende der persönlichen Karriere. Dennoch neigen wir dazu, die Planung dieses Events schlechter zu handhaben als die Buchung eines Billigfliegers nach Mallorca. Damit Ihre Hinterbliebenen am Grab nicht nur weinen, weil sie Ihre Passwörter nicht kennen, hier die ultimative Checkliste für den stilvollen Abgang.

1. Die digitale Giftschrank-Säuberung

Wir alle haben diesen einen Ordner. Er heißt vielleicht „Steuererklärung 2014“ oder „Rezepte für Quiche“, aber wir wissen beide, was drin ist: Fotos, die Sie in Situationen zeigen, die physikalisch unmöglich schienen, und ein Browserverlauf, der selbst einen FBI-Agenten erröten ließe. Die Lösung: Installieren Sie einen „Dead Man’s Switch“. Wenn Sie sich 48 Stunden nicht einloggen, muss eine Software alles löschen, was Ihre Heiligsprechung gefährden könnte. Niemand möchte als „der Onkel mit den seltsamen Foren-Abos“ in die Familiengeschichte eingehen.

2. Die „Erbfolgeschlachten-Prävention“

Nichts sagt mehr „Ich habe euch geliebt“ als ein Testament, das so vage formuliert ist, dass sich Ihre Kinder noch Jahrzehnte später vor dem Oberlandesgericht um eine löchrige Tupperware-Sammlung streiten. Die Lösung: Vererben Sie das wertvolle Silberbesteck dem Enkel, den niemand mag, und die Schulden Ihrem Lieblingskind (als Charaktertest). Wenn Sie wirklich für Unterhaltung sorgen wollen, verstecken Sie einen Hinweis auf ein „vergrabenes Goldversteck“, das in Wahrheit gar nicht existiert. Das hält die Verwandtschaft fit und an der frischen Luft.

Eine schöne Biographie sagt mehr als ein hässliches Testament

3. Die Kuratierung Ihrer Legende

Überlassen Sie Ihren Nachruf nicht einem überforderten Lokalredakteur oder einer KI. Wenn Sie nicht aufpassen, steht da: „Er war stets bemüht und mochte Zierfische.“ Die Lösung: Schreiben Sie Ihre Biografie jetzt. Erfinden Sie mutige Taten. Waren Sie wirklich 1998 in der Buchhaltung von Siemens? Nein, Sie waren Undercover-Agent in den Anden! Je absurder die Details, desto weniger trauen sich die Leute, sie am Buffet zu hinterfragen. Ein bisschen Mysterium hat noch keinem Denkmal geschadet.

4. Die „Ich-habe-es-euch-ja-gesagt“-Playlist

Die Trauerfeier ist Ihre letzte Chance auf eine Prime-Time-Show ohne Gegenrede. Verlassen Sie sich nicht auf das Standard-Repertoire aus „Time to Say Goodbye“ oder „Ave Maria“. Die Lösung: Erstellen Sie eine Playlist, die Ihre Feinde verwirrt und Ihre Freunde zum Schmunzeln bringt. Wie wäre es mit „Another One Bites the Dust“ beim Absenken des Sarges? Oder lassen Sie eine Aufnahme von sich einspielen, auf der Sie leise gegen den Sargdeckel klopfen und fragen, ob jemand den Schlüssel von innen gesehen hat.

 

Kategorien: Alltag