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Der gemeine Wolf

Veröffentlicht von Hans Wurst am

Nachdem in Hamburg eine Frau von einem Wolf gebissen wurde – ein Vorfall, der die Dame ins Krankenhaus gebracht hat – erschüttert nun eine noch dramatischere Meldung die Nation:

Im beschaulichen Fickwalder Forst nahe der Stadt Markscheid wurde eine Großmutter von einem Wolf gefressen. Vollständig. Mit Nachthemd.

Die Behörden stehen vor einem Rätsel. „Wir prüfen derzeit, ob es sich um einen echten Wolf oder um einen klassischen Märchenwolf mit erweiterten dramaturgischen Fähigkeiten handelt“, erklärte ein Sprecher, während Körbe mit Kuchen und Wein am Tatort beschlagnahmt wurden.

Die Polizei hat alles im Griff, Anwohner helfen

Besonders beunruhigend: Laut ersten Ermittlungen soll der Wolf zuvor an der Tür geklopft haben. „Das ist kein normales Wolfsverhalten“, so ein Experte. „Das ist mindestens gehobenes Grimm-Niveau. Gemein.“

In Reaktion auf die Vorfälle hat das Bundesministerium für Vorsorgliche Panikmaßnahmen eine Reihe neuer Sicherheitsrichtlinien veröffentlicht:

  • Großmütter werden gebeten, keine Fremden mit auffällig großen Augen, Ohren oder Zähnen hereinzulassen
  • Jäger werden angewiesen, nicht nur nach Wölfen, sondern auch nach schlecht verkleideten Großmüttern Ausschau zu halten
  • Kinder sollen ihre Aufenthaltsorte künftig nicht mehr laut singend im Wald bekanntgeben

Unterdessen fordert die Opposition strengere Maßnahmen: „Wir brauchen endlich wolfssichere Nachthemden!“.

Weitere Entwicklungen werden erwartet, spätestens dann, wenn ein Mädchen mit roter Kopfbedeckung im Wald gesichtet wird.