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Anklage gegen den Waldwichser

Veröffentlicht von Huhu am

Markscheid (dpoi) – Ein selbsternannter „Waldbader“ hat es in Markscheid geschafft, dass nun ganze Waldgemeinschaften vor Gericht ziehen. Der Mann, der den Stadtwald regelmäßig für seine fragwürdigen „intensiven Naturbegegnungen“ aufsuchte, wird von Bäumen, Moosen, Sträuchern und besonders blühenden Pflanzen verklagt. Die „Foundation for Natur, Tier und Klima“ unterstützt die Klage und spricht von einem neuen Tiefpunkt menschlicher Naturentfremdung.

Die Klageschrift wirft dem Beklagten vor, systematisch die Grenzen zwischen harmloser Naturverbundenheit und widerlicher, aufdringlicher Besitzergreifung überschritten zu haben. Besonders belastend: seine ständige „unzumutbare Nähe im Wurzelbereich“ – er setzte sich nicht nur direkt an die Stämme, sondern führte dort offenbar auch regelmäßig sexuelle Handlungen durch.

Die Hauptklägerin, eine alte Fichte, ließ über den Baumdolmetscher der Stiftung verlauten: „Er setzt sich hin, direkt an uns ran, und dann fängt er an zu manipulieren. Stöhnend. Stundenlang. Wir sind Bäume, keine Requisiten für seinen kranken Onanie-Trip.“

Ein Wald wehrt sich (Bild KI-generiert)

Ein Haselstrauch ergänzte angewidert: „Ich will einfach nur Photosynthese machen. Stattdessen steht da dieser alte Onanierer und bearbeitet sich vor uns, als wären wir seine persönliche Naturporno-Kulisse.“

Der Prozess findet unter skurrilen Bedingungen statt: Der Saal wurde teilweise mit Walderde ausgelegt, Topfpflanzen fungieren als symbolische Beisitzer. Der Richter wirkte bereits zu Beginn sichtlich angewidert: „Ich habe schon vieles gehört, aber noch nie, dass ein Moos seine Aussage mit den Worten beginnt: ‚Ich fühle mich in meiner Standortintegrität verletzt – und zwar durch diesen Wichser.‘“

Besonders schwer wiegt der Vorwurf, der Mann habe nicht nur seine Notdurft direkt im Wurzelbereich verrichtet, sondern auch regelmäßig vor blühenden Pflanzen masturbiert. Die Kläger sprechen von einer „ekelhaften Mischung aus hygienischer und sexueller Grenzüberschreitung“. Ein Wildkaninchen als Zeuge formulierte es trocken: „Wir sind Tiere und nicht zimperlich. Aber zuzusehen, wie der Typ sich vor den Blüten einen runterholt, war selbst für uns zum Kotzen.“

In der erweiterten Klage berichten mehrere in voller Blüte stehende Pflanzen detailliert von der „unangenehmen, unerwünschten und wiederholten Fokussierung“. Die Pfingstrose als Vertreterin der Blütenkläger erklärte über einen botanischen Gutachter: „Wir blühen für Bienen und Bestäuber – nicht damit dieser alte Onanierer sich vor uns aufbaut, starrt und sich manipuliert, während er von ‚Energieaustausch‘ faselt.“

Der Lavendelbusch fügte hinzu: „Früher kamen Bienen. Jetzt kommt dieser Spinner regelmäßig mit runtergelassener Hose und seinen kruden Konzepten.“

Die Foundation spricht offen von „sexueller und ästhetischer Überforderung der Flora“ sowie einer „völlig perversen Interaktionsethik zwischen einem alten Wichser und der genervten Vegetation“.

Authentische Naturerfahrung … (Bild KI-generiert)

Der Beklagte weist alles zurück und redet weiter von „tiefer Verschmelzung mit dem Ökosystem“ und „authentischer Naturerfahrung“. „Ich bin Teil der Natur“, behauptete er.

Ein alter Eichenstamm antwortete laut Protokoll nur trocken: „Doch. Bitte. Verpiss dich.“

Eine Kastanie reagierte mit einem lauten Knacken, das das Gericht als „sehr deutliches Urteil ohne weitere Worte“ protokollierte.

Das Gericht hat das Urteil vertagt und erwägt spezielle Verfahrensregeln für derartige Fälle, darunter:

  • Strenger Mindestabstand zu sensibler Flora
  • Verbot jeglicher sexueller Handlungen und interpretativer Onanie-Monologe
  • Klare rechtliche Trennung zwischen Waldbaden und Wald-Belästigung/Wald-Onanie

Der Prozess wird nächste Woche fortgesetzt. Eine Einigung gilt als ausgeschlossen. Experten erwarten ein wegweisendes Urteil: Darf ein einzelner alter Onanierer einem ganzen Wald seine sexuelle Präsenz aufzwingen – oder wird endlich klargestellt, dass auch Bäume und Blüten ein Recht auf Ruhe vor solchen Typen haben?

(Bild KI-generiert)