Marokkanische Flüchtlinge in Ceuta wollten angeblich nur zum Festival in Wacken
Nach der Ankunft zahlreicher marokkanischer Flüchtlinge in Ceuta konnte das Rätsel um ihre Reiseroute endlich aufgeklärt werden: Sie seien nach eigenen Angaben keineswegs für einen dauerhaften Aufenthalt auf dem Weg nach Mitteleuropa gewesen – sie hätten lediglich das Wacken Open Air besuchen wollen.
„Wir haben gehört, dort gibt es tagelang Schlamm, lange Schlangen vor den Duschen, überteuertes Essen und Menschen, die freiwillig in Zelten schlafen“, erklärte einer der Reisenden. „Da dachten wir: Das muss ein staatliches Aufnahmeprogramm sein.“

Wacken ist auch für Menschen aus Afrika ein beliebtes Ziel (Bild KI-generiert)
Die Veranstalter des Festivals zeigten sich überrascht über den plötzlichen Besucherandrang, räumten aber ein, dass die Neuankömmlinge zumindest bei der Kleiderordnung keinerlei Probleme hätten. „Wer den Weg bis hierher geschafft hat, dürfte mit Matsch bis zu den Knien und Dauerregen ebenfalls klarkommen.“
Auch deutsche Behörden reagierten gelassen. Ein Sprecher erklärte, man habe kurz geprüft, ob die Einreise tatsächlich ausschließlich dem Festivalbesuch diene. Der Verdacht erhärtete sich, als mehrere Teilnehmer am Grenzzaun nach dem Weg zur Bühne fragten und wissen wollten, ob das Bändchen auch den öffentlichen Nahverkehr einschließt.
Für Verwirrung sorgte lediglich die Rückfrage, warum sich Zehntausende Deutsche jedes Jahr freiwillig für mehrere Tage in einen matschigen Acker begeben. Nachdem ihnen erklärt wurde, dass dies „Urlaub“ sei, stellten einige Asylanträge, allerdings ausdrücklich mit der Forderung, nicht mit Menschen zusammenleben zu müssen, die so etwas als Erholung bezeichnen.


(Bild KI-generiert)