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Friedrich Merz fordert: Sterbeurkunde muss schon am ersten Tag vorliegen!

Veröffentlicht von El Blindo am

BERLIN (dpoi) – In einem beispiellosen Vorstoß zur Rettung der deutschen Wirtschaft und zur endgültigen Vernichtung der „sozialen Hängematte“ hat Bundeskanzler Friedrich Merz eine radikale Reform des Sterberechts angekündigt. Unter dem Slogan „Mehr Eigenverantwortung bis zum letzten Atemzug“ fordert der Kanzler, dass die Sterbeurkunde künftig zwingend am ersten Tag des Ablebens vorliegen muss.

„Es kann nicht sein, dass sich Bürger wochenlang im Zustand der biologischen Inaktivität befinden, ohne dass dem Dienstherrn oder dem Arbeitsamt ein valider, behördlich gestempelter Nachweis vorliegt“, erklärte Merz sichtlich energisch vor der Bundespressekonferenz. „Diese bürokratische Verschleppung geht zulasten der Produktivität. Wer Zeit hat zu sterben, hat auch Zeit, das Formular rechtzeitig einzureichen.“

Eine Reform des Sterberechts kann für mehr Ordnung in der Leichenhalle sorgen

Nach Ansicht der Bundesregierung ist das aktuelle System anfällig für massiven Missbrauch. Bisher blieb Hinterbliebenen oft tagelang Zeit, um den Tod eines Angehörigen bürokratisch abzuwickeln. Für Merz ein unhaltbarer Zustand: „Wir erleben hier eine gefährliche Vollkaskomentalität. Da versterben Menschen mitten in der Woche und blockieren tagelang ihren Arbeitsplatz, ohne dass der Arbeitgeber Planungssicherheit hat. Liegt die Sterbeurkunde nicht am ersten Tag vor, müssen wir vom Prinzip ‚Fordern und Fördern‘ Gebrauch machen. Im Zweifel gilt das dann eben als unentschuldigtes Fehlen.“

Aus den Gewerkschaften regt sich erwartbar Widerstand. Die IG Metall warnt vor einer „sozialen Kälte, die nun auch das Jenseits erfasst“, und fordert stattdessen eine Vier-Tage-Sterbewoche, bei der das Ableben grundsätzlich immer donnerstags erlaubt sein soll.  Merz wischt diese Einwände gewohnt lächelnd beiseite. „Wer Leistung bringen will, schafft das auch am ersten Tag seines Todes. Wir müssen wieder lernen, die Ärmel hochzukrempeln – selbst wenn sie aus Leinen sind und man in einer Holzkiste liegt.“