Nach historisch schlechtem Abschneiden bei Pisa: Deutschland führt Prügelstrafe wieder ein
Berlin (dpoi) – Die Bundesregierung hat auf das historisch schlechte Abschneiden deutscher Schülerinnen und Schüler bei der Pisa-Studie reagiert. Nach einer mehrstündigen Krisensitzung präsentierte die Bildungsministerin überraschend die Lösung: Die Prügelstrafe wird wieder eingeführt.
„Wir haben wirklich alles versucht“, erklärte ein Sprecher des Bildungsministeriums. „Mehr Lehrer, kleinere Klassen, Digitalisierung, Tablets, Förderprogramme – nichts hat geholfen. Irgendwann muss man auch mal den klassischen Methoden eine Chance geben.“

Oberstudienrat Dr. Schlager sorgt für Ordnung im Klassenzimmer
Künftig soll es für jede falsch beantwortete Pisa-Frage einen Hieb mit dem amtlichen Bildungslineal geben. Bei besonders gravierenden Wissenslücken, etwa der Verwechslung von Berlin und Bayern, ist ein sogenannter Nachholhieb vorgesehen.
Auch die Schulen zeigen sich erleichtert. „Endlich haben wir wieder ein pädagogisches Konzept, das jeder versteht“, erklärte ein Schulleiter. „Und das Beste: Für die Umsetzung brauchen wir keine zusätzliche IT-Infrastruktur.“
Der Lehrerverband begrüßte die Reform grundsätzlich, warnte jedoch vor einer Überlastung des Personals.

Hätte Markus, die faule Sau, besser aufgepasst, müßte er jetzt keine Angst haben
Zusätzlich wird bereits über die nächste Reform nachgedacht: Bei der nächsten Pisa-Studie sollen einfach die Fragen leichter gemacht werden.
„Das wäre dann endlich evidenzbasierte Bildungspolitik“, so der Ministeriumssprecher. „Und wenn die Ergebnisse trotzdem schlecht sind, können wir immer noch härter zuschlagen.“
