Weiterlesen" /> Weiterlesen" /> ?>

Fünf Anzeichen dafür, dass Sie unter Demenz leiden

Veröffentlicht von El Blindo am

Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie diesen Artikel angeklickt haben, besitzen Sie zumindest noch die motorischen Fähigkeiten, eine Maus zu bedienen oder ein Display zu berühren. Das ist doch schon mal ein Anfang. Mehr allerdings nicht …

Hier sind fünf untrügliche Anzeichen dafür, dass Ihr Oberstübchen langsam in den unbezahlten Urlaub geht:

1. Der „Warum-bin-ich-eigentlich-hier-Effekt“

Sie betreten schwungvoll die Küche, bleiben mitten im Raum stehen und starren den Kühlschrank an, als wäre er ein Monolith aus einem Stanley-Kubrick-Film. Sie wissen, dass Sie eine Mission hatten. War es Butter? Wollten Sie den Müll rausbringen? Oder haben Sie dort vor drei Stunden Ihr Handy abgelegt?

Pro-Tipp: Wenn Sie bereits vergessen haben, dass Sie gerade in der Küche stehen, ist es keine Demenz, sondern bereits fortgeschrittene Teleportation.

2. Die kreative Wortfindung

„Reich mir doch mal bitte das… das… Dings… das Metallpaddel für die heißen Scheiben!“ Herzlichen Glückwunsch, Sie meinten einen Pfannenwender. Wenn Ihr Vokabular langsam durch Begriffe wie „Dingsbums“, „Apparat“ oder „das da“ ersetzt wird, ist das kein Zeichen von Sprachverfall, sondern von purer Effizienz. Warum sich mit komplizierten Nomen belasten, wenn ein vager Fingerzeig und ein genervtes Seufzen ausreichen?

Was macht eigentlich so ein „Kühlschrank“ und wie kommt man da wieder raus?

3. Das Versteckspiel mit den Unbelebten

Sie suchen verzweifelt Ihre Brille, während Sie sie bereits auf der Nase tragen. Sie rufen mit Ihrem Smartphone jemanden an, um zu fragen, ob Sie Ihr Smartphone bei ihm liegen lassen haben.

  • Level 1: Schlüssel suchen.

  • Level 2: Schlüssel im Eisfach finden.

  • Level 3: Den Schlüssel im Schloss stecken lassen und die Tür von innen eintreten, weil man denkt, man sei ausgesperrt.

4. Die Entdeckung der Langsamkeit

Erinnern Sie sich an den packenden Thriller von gestern Abend? Nein? Das ist das Beste, was Ihnen passieren konnte! Für Sie ist jeder Film eine Weltpremiere. Die Wendung in der Mitte des Films trifft Sie jedes Mal mit der Wucht einer Neuentdeckung. Während andere über Wiederholungen im Fernsehen fluchen, genießen Sie das Privileg eines permanenten Abonnements für „brandneuen“ Content.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Fenster und einem „Fernseher“?

5. Soziale Kontakte werden zum Ratespiel

Sie stehen im Supermarkt und ein freundlicher Mensch strahlt Sie an: „Mensch, Herbert, wie geht’s denn der Hüfte?“ Sie haben keine Ahnung, wer dieser Mensch ist. Ist es Ihr ehemaliger Chef? Der Ex-Mann Ihrer Cousine? Oder der Postbote? Die Lösung: Lächeln, nicken und vage antworten: „Man beißt sich so durch!“ Zusatzpunkt: Wenn Sie gar nicht Herbert heißen, die Unterhaltung aber trotzdem zehn Minuten lang führen.

Fazit: Sollten Ihnen diese Punkte bekannt vorkommen, machen Sie sich keine Sorgen. Der Vorteil an der Sache ist: Wenn Sie diesen Artikel zu Ende gelesen haben, haben Sie den Anfang ohnehin schon wieder vergessen und können ihn gleich noch einmal lesen.