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Hirnschwund durch Medienkonsum?

Veröffentlicht von Phacops am

In den letzten Jahren geistert ein Gerücht durch die Gazetten, so dass nun auch ‘Markscheid am Mittwoch’ sich gezwungen sieht, sich dazu zu äußern. Natürlich halten wir uns nur an die Fakten:
Wie schon vor vielen Jahren ‘Marshall der Verstärker’ im seligen LSD-Kosmos formulierte, ist das Medium die Botschaft. Auf die heutige Medienwelt übertragen bedeutet dies, dass unsere Botschaften (es sind ja hauptsächlich die negativen, sowie Drohungen über zukünftige Katastrophen), im Fokus stehen, sowie im Zerrspiegel des Haltungsjournalismus, der im Laufe der Zeit ein falsches Bild verfestigt.

Kurz, die Medien ersetzen inzwischen Recherche durch Meinung. Recherche ist natürlich sehr gefährlich. Sie kann zu unerwarteten Ergebnissen führen, die das eigene Weltbild zerstören. Zudem ist sie aufwändig, also im Zeitalter des Medienkonsums eine Verschwendung von Ressourcen, die man besser für Alkohol und andere bewusstseinskorrigierende Mittel einsetzen könnte.

Ob intensiver Medienkonsum schlauer macht, gilt unter Fachleuten als heftig umstritten

Aber nun ließ der Leiter der Abfallwirtschaft unseres Instituts für Unbildung in Markscheid die Bombe platzen:

Durch fortschreitenden Konsum der Medien reduziert sich die Masse des Gehirns (wie dies gewogen wurde, verrät er uns nicht). Dabei legt sich eine bleierne Schwere wie ein Aluhut zwischen den Regionen, die für das Denken verantwortlich sind und denen, die laut Hurra schreien und der vorgegebenen Meinungen folgen, wie dies ja auch Lemminge tun.

Dass es dabei zu gewissen Erregungszuständen kommt, ist gewollt, damit der Mensch nicht vollständig einschläft und womöglich nicht mehr daran denkt, dass er ja für Steuereinnahmen zu sorgen hat.

Allerdings, und das müssen wir in der Redaktion ausdrücklich betonen: Das gilt nicht für den Konsum der MamM. Hier wird der Geist an- und der Körper aufgeregt. Mietdenken statt Nachdenken ist angesagt!