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Katholische Kirche führt Vize-Papst ein: „Zwei Päpste beten besser als einer“

Veröffentlicht von Hans Wurst am

Vatikanstadt (dpoi) – Angesichts anhaltender gesundheitlicher Probleme von Papst Franziskus hat die katholische Kirche eine historische Neuerung beschlossen: Die Einführung des Amtes eines Vize-Papstes. Dieser soll künftig als eine Art „Backup-Hirte“ fungieren, um die Führung der Kirche sicherzustellen, falls der Papst mal wieder mit Rückenproblemen, Erkältungen oder dem allseits gefürchteten Vatikan-Schnupfen ausfällt.

„Wir leben in einer Zeit, in der Effizienz und Stabilität auch im Glauben wichtig sind“, erklärte Kardinal Francesco Kompromissi, der Vorsitzende des neuen „Heiligen Komitees für Organisation und Kontinuität“. „Der Papst ist ein Mensch wie jeder andere, er braucht Unterstützung.

Der Vize-Papst soll nicht nur für Gottesdienste und Segenserteilungen einspringen, sondern auch im Notfall Entscheidungen treffen können, etwa bei der Frage, wie lange man den nächsten Heiligen offiziell verehren darf oder welches neue soziale Netzwerk die Kirche meiden muss.

Die Kirche plant eine moderne Herangehensweise an die Auswahl des Vize-Papstes: Ein globaler Casting-Wettbewerb mit dem Arbeitstitel „The Holy Voice“. Interessierte Geistliche können ihre Predigt-Videos online einreichen. Die finalen Bewerber treten dann vor einer Jury aus Kardinälen und – natürlich – dem amtierenden Papst selbst auf.

Es gibt ja auch mehr als nur einen Erzengel …

„Wir suchen jemanden, der nicht nur charismatisch ist, sondern auch fit“, so Kardinal Kompromissi. „Jemand, der problemlos auf den Balkon treten kann, ohne sich zu übernehmen. Fitness-Tracker werden Teil der Vorauswahl sein.“

Die Einführung des Amtes bringt auch praktische Vorteile. Der Vize-Papst könnte künftig Aufgaben übernehmen, die Franziskus ohnehin wenig Freude bereiten, wie das Lesen ellenlanger Enzykliken oder das Umarmen besonders stark schreiender Babys bei Massenveranstaltungen. Außerdem ist geplant, den Vize-Papst mit einem eigenen Segensspruch auszustatten. Statt „Urbi et Orbi“ soll er ein weniger feierliches „Fast-Urbi et Orbi“ sprechen dürfen.

Wie immer gibt es auch Kritik. Einige Traditionalisten befürchten, die Einführung des Vize-Papstes könnte zu einer „Protestantisierung“ der katholischen Kirche führen. „Was kommt als Nächstes? Ein CEO des Glaubens? Eine Gottesdienst-App?“, fragte ein besorgter Kardinal hinter vorgehaltener Hand.

Doch der Vatikan bleibt entschlossen. „Das Amt des Vize-Papstes wird nicht nur die Kirche stärken, sondern auch das Bild von Teamarbeit und Flexibilität fördern“, erklärte ein Sprecher. „In der Bibel heißt es schließlich: ‚Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind …‘!“

Mit dem neuen Amt des Vize-Papstes zeigt die katholische Kirche, dass sie bereit ist, mit der Zeit zu gehen – oder zumindest langsamen Schrittes in die richtige Richtung zu humpeln. Ob diese Reform wirklich das Ende der päpstlichen Krankmeldungen bedeutet, bleibt abzuwarten.