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Markscheider Firmenfriedhöfe

Veröffentlicht von Hans Wurst am

Nachdem in Teilen der Arbeitgeberschaft und auch der Politik der Ruf nach längeren Lebensarbeitszeiten bis zum Erreichen des 70. Lebensjahres und darüber hinaus immer lauter wird, hat sich die Stadtverwaltung Markscheid entschlossen, dies mit einem gesonderten Förderprogramm zu unterstützen.

Durch dieses soll zum einen die Bindung der Beschäftigten an die Firma und der Teamgedanke erhöht werden, zum anderen sollen als Ausgleich für die Arbeitsleitung die Beschäftigten im gewissen Rahmen auch finanziell entlastet werden.

Markscheider Firmen soll es ab nächstem Jahr ermöglicht werden, auf ihren Firmengeländen Friedhöfe für ihre Beschäftigten einzurichten. Ein würdevoller Übergang aus dem Berufsleben und gleichzeitiges dankbares Gedenken an die erbrachten Leistungen wird das erklärte Ziel dieser Maßnahme sein. Die dafür notwendigen Arbeiten aus dem Bereich Landschafts- und Gartenbau werden durch die Stadtverwaltung Markscheid bis zu einem Investitionsbetrag von 150.000 Euro mit 40 Prozent bezuschusst. Für Einrichtung eines Feier- und Gedenkzimmers in den Firmengebäuden soll ein weiterer pauschaler Zuschuss von 25.000 Euro gewährt werden.

Überzogene Friedhofsromantik kommt bei vielen Toten gar nicht gut an

Die Inanspruchnahme eines Firmengrabes führt für den Verstorbenen zwar zu einer weiteren postumen Besteuerung als Sachbezug für die Dauer der Grablage. Aufgrund der derzeit geltenden Freibeträge dürfte dieses Modell für viele Arbeitgeber trotzdem Vorteile zu bisherigen Bestattung auf eigene Kosten bieten. Weitere Auskünfte und Berechnungsmodelle bieten Ihnen die örtlichen Steuerberater.

MamM wünscht dem Projekt viel Erfolg und bereitet bereits die eigenen Antragsunterlagen vor.

Kategorien: Soziales