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Neuer Vaterschaftstest bei Dr. Scheider

Veröffentlicht von Horst Barvogt am

„SLOW-TESTING“

Markscheid(mpa): Markscheids Elitearzt Dr. Scheider stellt neuen Vaterschaftstest vor. Statt auf immer schneller einzusetzende Prüfverfahren setzt Dr. Scheider auf „Slow-Testing“. Unter dem Leitsatz: „Langsam ist die Zukunft“ verspricht Dr. Scheider exakte Ergebnisse und überprüfbare Resultate. Transparenz ist auch gegeben. So wird dem Patienten als Ergebnis eine Studie von ca. 200 Seiten Umfang geboten, die keine Fragen mehr offen läßt.

Markscheid am Mittwoch: Herr Dr. Scheider, die Welt beschleunigt sich – Sie jedoch nicht. Was brachte Sie zur Entwicklung dieses neuartigen Testverfahrens?

Dr. Scheider: Wissen Sie, wir hier in Markscheid mögen die Gemütlichkeit. Dem Großstadtleben mit seiner Hektik und Aggression wollen wir etwas entgegensetzen.

MaM: Großstadtleben wird überbewertet – das wissen wir alle. Das Bild des urbanen Hipsters gegen dasjenige des Bauerntrottels vom Lande. Berichten Sie, was Sie in diesem Kleinstadtambiente zu dieser Idee brachte.

Dr.S.: Weder in der Großstadt noch auf dem Land haben wir die Möglichkeit einen 10-monatigen Test durchzuführen. Das Großstadtleben ist einfach zu schnelllebig und das Landleben hat keine entsprechende Infrastruktur.

MaM: Wie können sich unsere Leser so einen Test vorstellen?

Dr.S.: In der einmonatigen Anfangsphase wird intensiv überprüft, ob die Patientin überhaupt schwanger werden kann. Mit diesem Mutterschaftstest beginnt die Untersuchung. Der eigentliche Vaterschaftstest beginnt erst danach. Wir nennen das 3-Phasen-Konzept.

MaM: Und wie gestaltet sich die zweite Phase?

Dr.S.: Die ersten zwei Wochen von Phase zwei bestehen nur aus Beobachtungen. Der Laie stellt sich das ja immer so kompliziert vor – mit den ganzen Messdaten, Ultraschall und dem ganzen Quatsch. Danach folgt eine intensive Beratung und Dokumentation für das kommende Elternpaar. Diese Phase geht über mehrere Monate…

MaM: …und Phase 3?

Dr.S.: Die letzte Phase beginnt mit pränataler Schönheitschirurgie. Sie glauben gar nicht, was ein paar leichte Veränderungen hier und dort für die Zufriedenheit der Eltern ausmachen können. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, wir haben bereits mehrjährige Erfahrung.

MaM: Waren die Patienten bis jetzt zufrieden?

Dr.S.: Bis jetzt hat sich niemand beschwert. Böse Zungen behaupten, die Kinder würden mit Skalpellen spielen und Frösche sezieren – das ist jedoch nur ein Märchen.

MaM: Herr Dr. Scheider, wir bedanken uns für das Gespräch.

Kategorien: Wissenschaft