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Projekt „Pangea 2.0“: Der ultimative Friedensplan für die Ukraine

Veröffentlicht von El Blindo am

In den verstaubten Hinterzimmern von Brüssel und Kiew, sowie in den vergoldeten Sälen des Kremls herrscht Ratlosigkeit. Panzerketten quietschen, Sanktionen verpuffen, und Diplomaten haben sich bereits die Heiserkeit an den Hals verhandelt. Doch während die Welt auf Landkarten starrt, hat eine Gruppe von visionären „Geo-Heilpraktikern“ und Extremsport-Eventmanagern den ultimativen Durchbruch erzielt: Die tektonische Scheidung.

Der Plan: Wenn zwei sich streiten, schiebt der Dritte das Land weg

Das Problem, so die Experten, sei die „ungünstige Nachbarschaftslage“. Da man Grenzen auf Papier ignorieren kann, muss man sie physisch unmöglich machen. Der Friedensplan „Pangea 2.0“ sieht vor, die Ukraine mithilfe von 450 Millionen industriellen Außenbordmotoren und der gesamten weltweiten Produktion an Gleitgel vom europäischen Festland abzukoppeln.

Die Umsetzung erfolgt in drei Phasen:

  1. Die Perforation: Entlang der russisch-ukrainischen Grenze graben Freiwillige (vornehmlich Influencer, die „etwas bewegen“ wollen) einen Graben, der so tief ist, dass man das Magma flüstern hört.

  2. Die Abstoßung: Mit vereinter Kraft und rhythmischen Anfeuerungsrufen von Motivationscoaches wird die Ukraine sanft in Richtung Schwarzes Meer geschoben.

  3. Das neue Ziel: Die Ukraine wird als riesige, schwimmende Insel in den Pazifik geschleppt und exakt zwischen Hawaii und Australien geparkt.

Die Vorteile: Sicherheit durch Distanz

Die strategischen Vorteile sind bestechend. Russland behält sein „Sicherheitsbedürfnis“, da das Nachbarland nun ca. 12.000 Kilometer entfernt liegt. Raketenreichweiten werden so zu einem reinen Logistikproblem der Post.

Gleichzeitig löst die Ukraine ihre Energieprobleme: Als schwimmende Insel kann sie je nach Jahreszeit der Sonne hinterherfahren. Im Winter ankert man vor den Seychellen (Heizkostenersparnis: 100%), im Sommer treibt man für die Klimaanlage kurz Richtung Antarktis.

Nette Hüpfburg für die Soldaten der Zukunft

Der Kompromiss für die Krim: Das „Disney-Modell“

Um die leidige Frage der Krim zu klären, schlägt der Plan vor, die Halbinsel auf ein riesiges hydraulisches Drehkreuz zu montieren.

  • Montags bis Mittwochs: Die Krim zeigt Richtung Moskau.

  • Donnerstags bis Samstags: Die Krim dreht sich Richtung Kiew.

  • Sonntags: Die Halbinsel wird zur neutralen Zone erklärt und an die FIFA verpachtet, um dort dauerhaft die Weltmeisterschaft der „Ewig Unentschlossenen“ auszutragen.

Finanzierung durch Product Placement

Finanziert werden soll das Ganze nicht durch Steuergelder, sondern durch Sponsoring. Die neue Grenzlinie wird von einer bekannten Fast-Food-Kette gesponsert („Dieser eiserne Vorhang wird Ihnen präsentiert von McPeace“). Soldaten beider Seiten werden nicht entwaffnet, sondern zu Animateuren umgeschult. Wer zuerst schießt, muss zur Strafe 24 Stunden lang auf einer Ukulele „Give Peace a Chance“ spielen – in Dauerschleife.

Fazit

Kritiker behaupten, der Plan sei „physikalisch unmöglich“ und „geopolitischer Irrsinn“. Doch in einer Welt, in der die Realität die Satire längst rechts überholt hat, ist ein schwimmender Nationalstaat vielleicht die einzige logische Konsequenz.