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Rekordübernahme gescheitert!

Veröffentlicht von Herbert Schwaderlapp am

Was bisher nur wenige Geheimnisträger wussten, ist durch Marki-Leaks jetzt an die Öffentlichkeit gesickert und hat zu Aufregungen im In- und Ausland geführt. Unser MamM, das Aushängeschild der Wahrheitspresse, stellvertretend durch unsere großartige Bürgermeisterin Beate Crohn-Corque, plante in einer Nacht- und Nebelaktion, den Postillon zu übernehmen.

In den letzten Wochen und Monaten gab es geheime Gespräche der Bürgermeisterin mit Stefan Sichermann auf Barbados und im dröhnenden Hinterzimmer einer Discothek auf Ibiza. Die durchweg konstruktivistisch geführten Vertragsverhandlungen konkretisierten sich in einem 460-seitigen Vertragswerk, das selbst erfahrene Juristen hart an den Rand der Belastungsgrenze geführt hat. Nach Paraphrasierung durch die beiden Vertragspartner schließlich mussten nur noch die letzten Formalitäten erledigt werden.
Unter anderem die Überweisung der ausgehandelten 79 Milliarden (in Zahlen: 79.000.000.000) Euro.

Beim Ausstellen des Überweisungsformulars traten unvorhergesehene Schwierigkeiten auf. Auf den Überweisungsformularen der Markscheider Sparkasse stehen unglücklicherweise nur 10 Felder zu Verfügung. Da für den vereinbarten Betrag jedoch 11 Felder benötigt werden, konnte das Formular nicht korrekt ausgefüllt werden.

Herr Sichermann war außer sich vor Wut, als er das hörte, denn er sah seinen angenehmen Lebensabend außerhalb Frankens gefährdet und brach augenblicklich die Gespräche ab.

Ja, meine liebsten Leser, sie haben richtig gelesen, 79 Milliarden Euro war die vereinbarte Summe. Bei solchen Beträgen schlackern selbst den Managern von Bayer, Apple, Bayern München oder dem TSV Markscheid die Ohren. Es war wohl auch nicht ganz einfach für die Bürgermeisterin, den Betrag im ohnehin knappen Kulturetat der Stadt Markscheid locker zu machen, aber wer sie kennt weiß, dass sie immer Mittel und Wege findet, ein selbst gestecktes Ziel zu erreichen.

Frau Crohn-Corque war leider für ein Interview nicht erreichbar, nach Aussage der Stadtverwaltung ist sie für unbegrenzte Zeit zur Erholung an einen unbekannten, jedoch mondänen Ort gereist, um sich von den Strapazen der Verhandlungen zu erholen.
Im Interview mit der MamM wunderte sich Stadtkämmerer allerdings, warum das Geld in der Stadtkasse fehlt, obwohl der Deal geplatzt ist. Aber wahrscheinlich wird sich alles aufklären, wenn die hochgeschätzte Frau Bürgermeisterin wieder an ihren Schreibtisch zurückgekehrt ist.