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Schreck, lass nach!

Veröffentlicht von ORF am

Wasser ist nass – das steht schon mal fest!

Das sollte mir zumindest ein leises Magengrummeln verursachen, denn nächstes Jahr wollen wir noch ans Meer. Ein lautes Geräusch im Magen oder anderen, räumlich naheliegenden Organen sollte ich jedoch vermeiden. Das könnte nämlich die „Bestie“ in unserem Haustier wecken, welche sich dann unter lautem Gebell auf den vermuteten Übeltäter stürzt, der sich möglicherweise in bedrohlicher Absicht dem Frauchen nähert. Noch bevor das Tier registriert, dass der vermeintliche Täter ja auch ein Alphatier im Rudel ist, hat es den Verursacher (im speziellen Fall also mich) filetiert. „Für eine Entschuldigung ist es dann zu spät, du Fellträger!“

Am Wasser kann es auch nett sein

Was mich bedenklich stimmt, ist, dass Wasser unbestreitbar feucht ist. Wir wollen da hineinhopsen, und zwar das ganze Rudel. Begehen wir damit eine Untat gegen die Umwelt, oder was? Ein Glück, dass wir ans Thüringer Meer fahren. Da ist unser CO2-Abdruck nicht so groß, als wenn wir an die baltische See führen. Andererseits schont es auch unsere Rente, denn der Spritverbrauch ist aufgrund der relativ geringen Distanz nicht ganz so hoch. Und egal, ob feuchte oder trockene Nässe an den dortigen Talsperren vorherrscht: Wir hutschen da rein. Nur zwei Möglichkeiten gäbe es, die uns daran noch hindern könnten: totaler Wassermangel wegen der vorherrschenden Trockenheit oder Blaualgen! Aber da sind wir derzeit noch auf Vermutungen angewiesen.

Bevor jetzt falsche Begehrlichkeiten aufkommen: Wir haben nicht viel, und während unserer Abwesenheit hat man Obacht auf unser Grundstück!