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Terroristischer Hackerangriff auf Markscheider Ikeafiliale

Veröffentlicht von Grizzly am

Gestern kam es zu chaotischen Szenen in der örtlichen Ikeafiliale. Eine Hackerbande, die wegen ihrer besonderen Heimtücke und Grausamkeit nur aus Rußland kommen konnte, war offenbar in das Computersystem eingedrungen und hatte die Richtung der Wegweiserpfeile in der Filiale willkürlich verändert. Bisweilen fehlten diese ganz.

Die meisten Kunden und leider auch die Mitarbeiter verloren vollkommen die Orientierung und irrten ziellos in der Filiale umher. Der Hackerangriff fiel erst nach einer guten Stunde auf, nachdem Eltern der mehrfachen Aufforderung „Achtung, hier spricht das Ikea-Radio. Der kleine Klaus-Kevin soll sofort aus dem Småland abgeholt werden!” nicht nachkamen. Das Chaos verstärkte sich noch, als die zur Hilfe herbeigerufene Markscheider Feuerwehr sich ebenfalls in der Filiale verirrte. Erst kurz vor Schließung konnte mit Hilfe eines Computers aus Kirks Weltraumschrottladen der Angriff abgewehrt werden.

Aufbewahrungsort für Schrauben und Dübel bei den Wikingern (nur die Privilegierten konnten sich die Kristallschädel von Außerirdischen leisten)

Ikea-Chef Jesper Broding sprach in einer ersten Stellungnahme von einem ernsten Angriff auf unsere Demokratie: „Ikea gehört zu den Grundfesten unserer demokratischen Gesellschaft, und die gilt es jetzt zu verteidigen. Wladimir Putin sollte bedenken, daß die Grundidee für Ikea aus der Wikingerzeit stammt, als man die Bolzen und Nägel für die Langboote in den Schädeln besiegter Feinde aufbewahrte…. Allerdings, ähm… sehe ich gerade- der Umsatz ist an dem bewußten Tag drastisch nach oben gegangen, offenbar wußten die ziellos umherirrenden Massen nichts anderes zu tun, als noch mehr Zeugs in ihre Körbe zu werfen. Selbst die Rettungskräfte haben sich mit Pritschen und Liegen eingedeckt. Und ich höre gerade, daß sich die vertrottelten Hacker nicht einmal die Idee haben schützen lassen. Wir werden im neuen Jahr wohl noch einige Odyssee-Wochenenden veranstalten, an denen wir plötzlich und ohne Vorwarnung unsere Wegweiser entfernen oder in die falsche Richtung zeigen lassen. Aber wir werden unterwegs noch ein paar Verpflegungsstände aufstellen. Warum sollen die Leute hungern, wenn wir Köttbullar verkaufen können!“