Wie schützen sie sich vor dem kommenden Finanzcrash?
Die Zeiten sind für uns alle schwer. Die Weltwirtschaft schwächelt und die berüchtigte Chinablase steht direkt davor, aufzuplatzen und ein Chaos an den globalen Finanzmärkten anzurichten. Was kann man da als Normalbürger tun? Wir von der MamM befragten einige zufällig vorbeihuschende Passanten in der Markscheider Innenstadt. Hier ihre Finanzstrategie:
Nora Weihmann (56; Hausfrau): Meine Alterssicherung steht! Ich habe Bitcoins gekauft, sie auf dem Drucker meines Sohnes ausgedruckt und daheim unter dem Sofa versteckt. Da kommt der Staat niemals ran.
Bernd-Uwe Schoeller (41; Hausmeister): Nach dem zu erwartenden Zusammenbruch des Kapitalismus rechne ich fest mit der Neugründung der DDR. Für ganz konkret diesen Zeitpunkt habe ich vorgesorgt und antiquarisch zahlreiche Geldscheine des ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaates angeschafft. Und während Millionen von Schlafschafen dann natürlich dumm aus der Wäsche schauen werden, komme ich ganz groß raus und kann mir aus dem Stand heraus einen funkelnagelneuen Trabant bestellen, den ich dann vermutlich schon zwanzig Jahre später ausgeliefert bekomme.

Kommen nie aus der Mode: Geldscheine
Ingo Kratzer (28; House-Club-Stammgast): Ich habe in Realwerte investiert. H&K, Glock, Kalaschnikow. Dazu einen Vorrat an Munition für die nächsten 15 Jahre. So kann ich beruhigt Geld abheben, auch wenn auf meinem Konto Ebbe herrscht. Im Übrigen gibt es gerade bei einer Baisse einen großen Markt für Geldeintreiber, Killer und andere mehr haptisch orientierte Berufe. Wären Sie bitte so freundlich, mir gleich ihre Brieftasche da zu lassen, als Unkostenbeitrag für diese Befragung?
Klaus Beller (31; Hausfreund): Zugegeben, die aktuelle Backwardation veranlasst derzeit nicht nur echte Deal Breaker, ihre Wall Crossing mal makroprudentiell zu überdenken. Andererseits wird meine Kapitaladäquanzrichtlinie im gegenwärtigen Effektengirosystem durch die Headline-Inflation gemäß dem Need-to-know-Prinzip von echtem Realignment bestimmt, falls sie verstehen, was ich damit meine. Ist mir aber ehrlich gesagt auch ziemlich egal, weil ich ja doch dauernd pleite bin.
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Betrifft mich nicht, ich erwarte eine ECHT große Erbschaft von einem Prinzen aus Nigeria. 25%, 9 Stimmen9 Stimmen 25%9 Stimmen – 25% aller Stimmen
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Über dieses Thema möchte ich nächste Woche mal mit meinem Sachbearbeiter im Sozialamt sprechen. 17%, 6 Stimmen6 Stimmen 17%6 Stimmen – 17% aller Stimmen
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Mein Aktienpaket ist breit gestreut. Paar liegen in der Küche, paar im Wohnzimmer und paar auf dem Klo. 14%, 5 Stimmen5 Stimmen 14%5 Stimmen – 14% aller Stimmen
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Ich habe mein Geld krisenfest in Gebrauchtsocken angelegt. 11%, 4 Stimmen4 Stimmen 11%4 Stimmen – 11% aller Stimmen
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Wer faselt denn von einem Finanzcrash? Ich bin systemrelevant! 8%, 3 Stimmen3 Stimmen 8%3 Stimmen – 8% aller Stimmen
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Ich bin schon Rentner, und der nette Herr Blüm hat immer gesagt, die Renten sind sicher. So ein Crash passiert bestimmt nur bei den Ausländern, die nicht mit Geld umgehen können, Griechen, Italiener, Amerikaner und so... 8%, 3 Stimmen3 Stimmen 8%3 Stimmen – 8% aller Stimmen
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Ich arbeite an der Umstürzung des kapitalistischen Systems, somit spielt mir jeder Finanzcrash in die Hän... Hey, warum glotzen Sie mein iPhone so komisch an? 8%, 3 Stimmen3 Stimmen 8%3 Stimmen – 8% aller Stimmen
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Als Politiker habe ich meine Schäfchen im Trockenen, da kann mir doch so eine Anlagendelle nichts anhaben. So lange das Volk für mich bezahlt, ist alles gut. 6%, 2 Stimmen2 Stimmen 6%2 Stimmen – 6% aller Stimmen
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Mein Geheimtipp heißt Kupfer. Im Krisenfall reiße ich einfach die Wasserrohre hinter den Wänden raus und verticke die dann. 3%, 1 Stimme1 Stimme 3%1 Stimme – 3% aller Stimmen