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Breaking News: Millionen Deutsche sind Mitglied der chinesischen Volksbefreiungsarmee

Veröffentlicht von Hans Wurst am

Berlin/Shenzhen (dpoi) – Was als harmloser Einkauf von LED-Lichterketten und ergonomischen Nackenmassagegeräten begann, entwickelt sich nun zu einer sicherheitspolitischen Sensation: Millionen deutsche Temu-Kunden sollen sich unwissentlich als Reservisten für die chinesische Volksbefreiungsarmee verpflichtet haben.

Grund dafür ist – wie so oft – ein klassischer Fall von „AGB einfach weggeklickt“. In Abschnitt 47b, Unterpunkt „Sonstiges“, zwischen der Zustimmung zu personalisierter Werbung und der Erlaubnis, die eigene Katze für Marketingzwecke zu fotografieren, versteckte sich offenbar ein unscheinbarer Satz:

„Mit Abschluss des Kaufs erklären Sie sich bereit, im Bedarfsfall als strategische Reserveeinheit zur Verfügung zu stehen.“

Eine geile Truppe

„Ich wollte doch nur Socken für 1,99 Euro“, berichtet ein sichtlich irritierter Kunde aus Bielefeld, der mittlerweile Post mit einem Einberufungsdatum erhalten hat. „Jetzt soll ich mich nächste Woche in einem Logistikzentrum bei Leipzig melden – mit Zahnbürste und guter Laune.“

Das Bundesverteidigungsministerium zeigt sich überrascht, aber bemüht um Kooperation. „Rein rechtlich ist das… kompliziert“, erklärte ein Sprecher.

Auch in den sozialen Medien wächst die Verunsicherung. Unter dem Hashtag #AGBArmee berichten Nutzer von ersten „inoffiziellen Trainingsmaßnahmen“, die verdächtig an Paketverteilzentren erinnern. Einige geben an, bereits „taktische Fähigkeiten im Umgang mit Luftpolsterfolie“ entwickelt zu haben.

Besonders brisant: Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die ersten Einziehungen spätestens dann erfolgen könnten, wenn sich die geopolitische Lage rund um Taiwan weiter zuspitzt. „Das wäre dann vermutlich die erste Armee der Welt, die komplett über Rabattcodes mobilisiert wird“, so ein Analyst trocken.

Klaus-Werner Rübmann aus Markscheid (21) hat seinen Platz im Leben gefunden

Temu selbst wies die Vorwürfe zurück. In einer Stellungnahme heißt es: „Wir legen großen Wert auf Transparenz. Unsere Nutzer haben jederzeit die Möglichkeit, die AGB vollständig zu lesen.“

Unterdessen prüfen erste Betroffene ihre Kaufhistorie panisch rückwirkend. Ein Nutzer schreibt: „Ich hab 2023 mal 2 Handyhüllen bestellt… bin ich jetzt Offizier oder was?“

Die Bundesregierung empfiehlt derweil, künftig zumindest gelegentlich bis zum Ende der AGB zu scrollen – oder sich direkt für den Zivildienst bei einem deutschen Onlinehändler zu entscheiden.

Bis dahin gilt: Wer ein Schnäppchen macht, sollte zweimal hinschauen.