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Eilmeldung: Werner (58) löst Nahostkonflikt zwischen zwei Hopfen-Schorlen

Veröffentlicht von El Blindo am

Markscheid (dpoi) – Diplomaten weltweit können einpacken. Die jahrelangen Bemühungen der UN, hunderte Friedenskonferenzen und das gesamte Wissen der internationalen Diplomatie wurden heute Morgen um 08:42 Uhr durch einen einzigen Facebook-Kommentar unter einem „Tagesschau“-Beitrag obsolet gemacht.

Werner H. (Nickname: Löwe66), hauptberuflich Experte für alles, hat es geschafft.

In einer beispiellosen intellektuellen Meisterleistung tippte Werner den entscheidenden Satz in sein staubiges Tablet, während im Hintergrund „Bares für Rares“ lief. Sein Lösungsansatz, der so simpel wie genial ist, beginnt mit den magischen Worten: „Man müsste einfach mal…“ Was folgte, war eine präzise Analyse der Lage, die Werner mit der rhetorischen Eleganz eines Presslufthammers vortrug. Durch den konsequenten Verzicht auf Kommata und die strategische Nutzung von mindestens sieben Ausrufezeichen (!!!!!!!!) verlieh er seinen Forderungen den nötigen diplomatischen Nachdruck.

Werner kennt sich verdammt gut aus

Insider berichten, dass die Staatschefs der betroffenen Regionen sofort ihre Strategien änderten, nachdem sie Werners Kommentar gelesen hatten. Sein Plan basiert auf drei revolutionären Säulen:

  1. Gesunder Menschenverstand: Ein Konzept, das laut Werner „da oben“ (wahlweise Berlin, Brüssel oder Markscheid) niemand mehr hat.

  2. Die Bierdeckel-Theorie: Werner bewies, dass man jahrtausendealte religiöse und territoriale Ansprüche problemlos auf der Rückseite eines Deckels klären kann, wenn man nur „genug Eier in der Hose“ hat.

  3. Großschreibung: Durch die konsequente Nutzung der Feststelltaste hat Werner klargemacht, dass er es ernst meint. Wer schreit, hat schließlich recht.

Ein Sprecher der UN gab sich zerknirscht:

„Wir haben jahrzehntelang über Zwei-Staaten-Lösungen und Sicherheitsgarantien nachgedacht. Dass die Lösung einfach darin besteht, dass ‚alle mal gepflegt den Ball flach halten sollen‘, darauf sind wir in New York einfach nicht gekommen. Danke, Werner.“

Werner selbst gibt sich bescheiden. Auf die Frage, wie er dieses hartnäckige Problem lösen konnte, antwortete er in einem weiteren Kommentar: „DAS WAR DOCH KLAR WENN MAN MAL SELBER DENKT UND NICHT ALLES GLAUBT WAS IN DER ZEITUNG STEHT !!! DIE SOLTEN MICH MAL MACHEN LASSEN DANN WÄRE AUCH BEI DER BAHN WIEDER PÜNKTLICHKEIT !!!“

Nachdem der Nahostkonflikt nun abgehakt ist, will sich Werner in der Mittagspause kurz der Kernfusion und der Lösung des Rentenproblems widmen. Er muss nur noch warten, bis sein Enkel ihm zeigt, wie man das „@“-Zeichen am Laptop tippt.