EILMELDUNG: Werner (58) verkündet Weltfrieden per WhatsApp-Status!
Markscheid (dpoi) – Es ist vollbracht. Was Generationen von UN-Generalsekretären, Friedensnobelpreisträgern und religiösen Oberhäuptern verwehrt blieb, hat Werner H. heute Morgen zwischen dem zweiten Toast und dem Leeren der Spülmaschine erledigt. Der Weltfrieden ist da. Und er kam nicht durch Diplomatie, sondern durch eine gnadenlose Aneinanderreihung von Lebensweisheiten in einer öffentlichen Facebook-Gruppe für Hobby-Heimwerker.
Der historische Durchbruch ereignete sich, als Werner einen hitzigen Streit über die richtige Verleimung von Fichtenholz-Regalen beendete. In einem Moment transzendentaler Klarheit tippte er: „LEUTE JETZT REICHTS ABER AUCH MAL !!! WENN JEDER VOR SEINER EIGNEN TÜR KEHREN WÜRDE HÄTTEN WIR DEN GANZEN SALAT NICHT !!! EINFACH MAL EIN BIER TRINKEN UND GUT IST !!!!!!!“
Diese Worte, so berichten Insider aus dem Pentagon, hätten eine Schockwelle der Vernunft um den Globus gesandt. Die einfache, fast schon brutale Logik hinter „einfach mal gut sein lassen“ schlug ein wie eine diplomatische Atombombe – nur eben mit Konfetti statt Strahlung.

Werner (58) meint es total gut mit der Welt
Sofort nach Veröffentlichung des Kommentars begannen weltweit die Waffenruhen. Experten haben die drei Säulen des „Werner-Protokolls“ analysiert, die nun zur neuen Weltordnung werden:
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Das allgemeine Kehr-Gebot: Jede Nation kehrt ab sofort nur noch vor der eigenen Tür. Grenzstreitigkeiten werden durch gemeinsames Laubfegen an der Demarkationslinie ersetzt.
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Die Bier-Neutralität: Diplomatische Krisen werden nicht mehr im UN-Sicherheitsrat, sondern am Fliesentisch gelöst. Wer das letzte Wort haben will, muss erst eine Runde Kurze ausgeben.
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Das Verbot von „hätte, wäre, wenn“: Werner hat klargestellt, dass Konjunktive die Wurzel allen Übels sind. Es gilt fortan: „Es ist, wie es ist“ und „Da steckt man nicht drin“.
In einer ersten Stellungnahme zeigte sich der Papst sichtlich erleichtert: „Wir haben es mit Gebeten und Enzykliken versucht, aber Werner hat es einfach mit der Feststelltaste gelöst. Das ist wahre göttliche Inspiration.“ Auch im Kreml und im Weißen Haus wurden die Telefone aufgelegt. Man habe sich darauf geeinigt, dass Werner eigentlich recht hat und man „den ganzen Quatsch“ jetzt einfach sein lässt, weil am Wochenende schließlich Bundesliga ist.
Während die Welt den ersten Tag ohne Konflikte seit der Erfindung des Faustkeils feiert, zeigt sich der Erlöser aus Markscheid gewohnt bodenständig. „Weltfrieden ist ja schön und gut“, so Werner, während er mit seinem Smartphone (Display immer noch gerissen) ein Foto von seinem Globus macht, „aber das löst mir auch nicht das Problem mit dem tropfenden Wasserhahn im Gäste-WC. Da muss ich jetzt mal ran, bevor die Alte wieder meckert.“
Für morgen Nachmittag hat Werner angekündigt, die Erderwärmung zu stoppen. Sein Plan: „EINFACH MAL DAS FENSTER AUFMACHEN WENN ES ZU WARM IST UND NICHT SO VIEL RUMRECHNEN !!!“
Die NASA hat bereits ihr Budget gekürzt und wartet auf weitere Anweisungen.

