SKANDAL AM MITTELMEER: Redaktions-Capybara der „Markscheid am Mittwoch“ in der Türkei festgenommen!
ANTALYA / MARKSCHEID (dpoi) – Es sollte ein wohlverdienter All-Inclusive-Urlaub zur Erholung vom anstrengenden Redaktionsalltag werden. Doch der Sommerurlaub von Barnaby, dem langjährigen Redaktions-Capybara der „Markscheid am Mittwoch“, endete schlagartig im Gewahrsam der türkischen Polizei. Der Vorwurf der örtlichen Behörden: Schweres unzüchtiges Verhalten, Erregung öffentlichen Ärgernisses und unbefugtes Tiefenentspannen.
Augenzeugen zufolge begann das Drama am Dienstagvormittag am Pool einer Fünf-Sterne-Pensionsanlage. Barnaby, der in der Redaktion eigentlich für die Ressorts Kaffeeküchen-Moral und Online-Lektorat zuständig ist, hatte sich nach drei Runden am All-you-can-eat-Büfett (Schwerpunkt: Melonenschalen) nahtlos in den VIP-Bereich begeben.

Barnaby ist mehr so der lässige Typ
Dort soll das 50 Kilogramm schwere Nagetier:
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Vollkommen unbekleidet den Jacuzzi besetzt haben.
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Mehrere Handtuch-Reservierungen deutscher Touristen durch stoisches Draufsitzen eiskalt ignoriert haben.
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Trotz mehrfacher Aufforderung des Hotelpersonals keinerlei Badehose getragen und die Ordnungshüter lediglich mit einem „tiefen, philosophischen Blinzeln“ provoziert haben.
„Er lag da einfach. Völlig nackt. Mit einer halben Orangen-Scheibe auf dem Kopf“, berichtet ein verstörter Urlauber aus Wuppertal. „Wir haben ihn gebeten, wenigstens eine Shorts anzuziehen, aber er hat nur absolut tiefenentspannt in die Sonne gestarrt. Das ist pure Provokation!“

Ein früher recht großes deutsches Nachrichtenmagazin hat umgehend reagiert
Gegen 14:00 Uhr rückte die örtliche Polizei mit zwei Streifenwagen und einem Einsatzkommando an. Da Barnaby jegliche Kooperation verweigerte – er bewegte sich schlicht keinen Millimeter und verharrte im Zustand absoluter Zen-Meditation –, mussten vier Beamte das größte Nagetier der Welt aus dem Pool tragen.

Barnaby ist auch im Urlaub häufig online
Bei der „Markscheid am Mittwoch“ herrscht Entsetzen über die Festnahme des beliebten Kollegen. Redakteur Torsten K. berief noch am Abend eine Krisensitzung aller zwei anwesenden Mitarbeiter ein.
„Hier wird ein unschuldiges Wasserschwein kriminalisiert!“, meint K. „Barnaby arbeitet seit sechs Jahren absolut hosenfrei in unserem Lektorat. Er hat noch nie eine Badehose getragen, weil es anatomisch überhaupt keinen Sinn ergibt! Wir fordern die sofortige Freilassung unseres Mitarbeiters und die Aushändigung von mindestens drei Kilo frischer Petersilie als Entschädigung.“
Das Auswärtige Amt wurde bereits eingeschaltet. Ein Sprecher bestätigte, dass man mit den türkischen Behörden in Kontakt stehe, um die Haftbedingungen zu prüfen. Erste Berichte, wonach Barnaby bereits den Polizeihund der Wache als Freund gewonnen hat und nun gemeinsam mit dem Wachtmeister Tee trinkt, konnten bisher nicht unabhängig bestätigt werden.

