Airport Markscheid

Veröffentlicht von El Blindo am

Während anderswo die regionalen Flughäfen eine starke Belastung der Gemeindekasse darstellen, macht das sehr moderne Konzept den Airport Markscheid zum Erfolgsmodell.

Nachdem man sich schon in der frühen Planungsphase Ende der siebziger Jahre im Stadtrat auf ein Nachtflug-Verbot geeinigt hatte, war man sich bald einig, dieses durch ein besonders umweltfreundliches Tagflugverbot zu ergänzen.

Der Vorstandsvorsitzende der Flughafengesellschaft Schulte-Schlingel, der auf dem Gelände Kartoffeln und andere Feldfrüchte anbaut, belegt mit ständig wachsenden Gewinnen die Weitsicht des markscheider Konzepts. „Zwar sind die Marktpreise für Agrarprodukte keine Erfolgsgeschichte, aber der Handel mit den Nebenprodukten wird immer lukrativer.”, so Schulte-Schlingel auf der letzten Bilanz-Pressekonferenz der Flughafen-Gesellschaft.

Er bezieht sich dabei auf den Verkauf von Nachfahren der beiden Feldhamster Maxi und Moritz, die im Vorfeld der Airport-Planung von Umweltschützern vorsorglich angesiedelt worden waren und sich rasant vermehrten.

Wer würde hier nicht gerne einmal landen?

Sie erfreuen sich bei Umweltschützern größter Beliebtheit, haben sie sich doch als probates Mittel gegen ungeliebte Grossprojekte erwiesen. Da die possierlichen Tierchen dank Schulte-Schlingels Pflege nur wenig menschenscheu sind, lassen sie sich in der Regel nach einer Ansiedlung auch leichter finden als die natürlichen Populationen.

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