Ausstellung Eisenzeit in Markscheid

Veröffentlicht von Phacops am

Am nächsten Wochenende kommt es zur feierlichen Eröffnung einer Ausstellung im Kongresszentrum „Brutalismus“ in der grauen Lunge Markscheids. Durch eine systematische Untersuchung der Latrinen im Stadtgebiet durch Latrinoarchäologen wurden neue Erkenntnisse gewonnen und interessante Latrinenergebnisse gehoben. Erstaunliches wurde dabei durch Professor Amanda Dust-Digger zutage gefördert und nun erstmals präsentiert:

Sie selbst nannten sich Schwoba und der antike Historiker Schlavinius von Halikarnassos bewunderte sie als „uraltes, von allen anderen sich unterscheidendes Volk“: die Sueben. Als eine der frühen Hochkulturen Deutschlands bestimmten sie das Schicksal des westlichen Europas vom 13. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr..

Da Schrift und Sprache der Sueben nur bruchstückhaft verständlich sind, vermag nur die Latrinenarchäologie ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Aktuellste Forschungen durch Dust-Digger werfen ein frisches Licht auf die bisher unbekannte Zivilisation: ein blühendes Städtewesen und eine vielfältige Alltagskultur bezeugen Wohlstand, eigenwillige Kunstwerke ohne jeden Hang zum Protz.

Zeitgenössische Darstellungen in der alten Kloake Markscheids

Das Highlight dieser Ausstellung ist die Kehrschaufel in purem Golde, sowie die goldene Plakette, welche Dust-Digger mit „Kärwocke“ übersetzte, einer rituellen Handlung, welche scheinbar wöchentlich in der ganzen Stadt durchgeführt wurde (dokumentiert in den grandiosen Wandmalereien). War dies Ritual den Frauen vorbehalten, reinigten die Männer ihre Streitwagen aus den Manufakturen Doimla und Bosché. Dabei verdanken die Schwoba ihre genialen Innovationen wahrscheinlich der intensiven Begegnung und Rivalität mit den Patensärn. Ein transkultureller Austausch mit Zivilisationen wie Phöniziern, Bajuwaren, Griechen, Kelten, Römern oder gar Balinarn hält die Professorin jedoch für ausgeschlossen.

Das Markscheider Stadtmuseum präsentiert ein umfassendes Porträt dieser Alt-Markscheider Kultur, die leider in den Jahren nach 21 v. Chr. zugrunde ging, als sämtliche Ressourcen in eine unterirdische Tempelanlage gesteckt wurden, die jedoch niemals fertig wurde.