Weiterlesen…" />

Der ‘Barmherzige Samariter’ 2.0

Veröffentlicht von Phacops am

Nach all den Diskussionen in den letzten Wochen und Monaten über christliche Pflichten sah sich der Dekan der Erzgauneröse in Markscheid, Ihre Heiligkeit Konrad von Corruptio, gezwungen, die aktualisierte Version des barmherzigen Samariters zu veröffentlichen. Sie wurde in einem Instagramm-Post von Je-Sus und Marie entdeckt. Wir veröffentlichen sie als Erste! Hier kommts:

Ein unvorsichtiger Mann ging nach dem Genuß einer zweifelhaften Pizza von Markscheid den Fickwalder Forst hinab und wurde von Eigentumsübertragenden (genderisiertes Neudeutsch; Anmerkung der Redaktion) überfallen. Die Plündernden schlugen ihn nieder, raubten ihn aus und verwandelten sich umgehend in Fliehende. Zufällig kam ein Priester (für die Genderisierten unter den Lesern: ein Spiritualdienender) vorbei, doch nach dem sehr kürzlichen Genuss einer Flasche Messwein und 2 Gläschen Spiritus procenticus für den Magen  sah er doppelt unscharf und taumelte achtlos nach Hause. Ein Rechtschreibender folgte ihm, erschrak sich über den Liegenden beinahe zu Tode und nahm die Füße in die Hand.

Auch den Beladenen und Erschöpften wird in Markscheid geholfen

Schließlich kam der Vorsitzende der Organisation “Freizügigkeit für Fressende” und sah den leise Stöhnenden. Selbstverständlich rief er eine Krankenpflegefachkräftin, ließ den Mann verbinden und den Notarztwagen holen, um ihn ins örtliche Krankenhaus (das Hospital:“Zum frühen Abtritt”) bringen. Zusammen mit der Krankenpflegefachkräftin verbrachte er einen netten Abend und nachdem er ausgeschlafen hatte, rief der Herr Vorsitzende im Gemeinderat an. Nach einer längeren Standpauke erreichte er endlich, dass sich der Rat der Stadt Markscheid persönlich um das Schicksal des Lädierten kümmerte und für Unterkunft, Speisung und Pflege des armen Opfers aufkam. Auf des Vorsitzenden Rat und seine Empfehlung hin wurde der Kranke schließlich in das Heim der Organisation “Freizügigkeit für Fressende” überwiesen und für einen minimalen Betrag von 10.000 Euro im Monat wieder aufgepäppelt. (Das Wort “Aufpäppeln” hat im Übrigen nichts mit dem Tuning oder der Wiederherstellung eines Papstes zu tun, um das mal klarzustellen! Anm. der Redaktion.)

So sollt ihr alle handeln, auf dass Euch Euer eigenes Wohl am nächsten liegt und ihr Not in guten Wein verwandelt. Und wenn sie nicht gestorben sind, so lieben sich die Krankenpflegefachkräftin und der Vorsitzende noch heute. (Was wir von der Redaktion bei einer Quote von 3:8 für nicht sehr wahrscheinlich halten! Um auch das noch klarzustellen!)