Der Blockadebrecher: Wie Markus Söder die Straße von Hormus freimachen will
MÜNCHEN / PERSISCHER GOLF (dpoi) – Während die Weltgemeinschaft noch zaghaft über diplomatische Korridore und UN-Resolutionen debattiert, hat sich das Epizentrum der globalen Geopolitik längst nach Bayern verschoben. Markus Söder, Ministerpräsident, hobbymäßiger Weltenretter und nun auch selbsternannter „Admiral der bayerischen Herzen“, hat den Befehl gegeben: Die Straße von Hormus wird freigemacht. Und zwar mit bayerischer Gründlichkeit.
„Es kann nicht sein, dass der Welthandel stockt, nur weil da unten ein paar Leute die Vorfahrt missachten“, erklärte Söder gestern bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz in einer stilechten Kapitäns-Uniform (mit dezenten Rauten-Epauletten). „Wenn Berlin nicht handelt, muss eben München ran.“
Unter dem Codenamen „Operation Weiß-Blaue Durchfahrt“ plant die Staatskanzlei eine Intervention, die militärische Präzision mit maximaler Social-Media-Präsenz verbindet.
Das Herzstück der Söder’schen Strategie ist nicht etwa eine klassische Fregatte, sondern die „MS Bavaria“, ein umgebauter Ausflugsdampfer vom Chiemsee, der mit einer Hochleistungs-Zapfanlage und einer Batterie von Senf-Kanonen bestückt wurde.

Bayerns Antwort auf die drängenden Fragen unserer Zeit
Der Plan sieht folgende Phasen vor:
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Kulinarische Umzingelung: Bevor ein Schuss fällt, werden tausende versiegelte Container mit original bayerischem Schweinebraten und alkoholfreiem Weißbier in die Straße von Hormus abgeworfen. Söders Kalkül: „Wer mit dem Kauen beschäftigt ist, kann keine Raketen abfeuern.“
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Die Charme-Offensive: Söder plant, persönlich auf einer schwimmenden Plattform durch die Meerenge zu driften, während er live auf Instagram die Vorzüge der bayerischen High-Tech-Agenda „Hormus One“ erklärt.
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Das ultimative Hindernis: Sollten iranische Schnellboote dennoch stören, wird die „Spezialeinheit Tracht“ eingesetzt. Ein Chor aus 500 oberbayerischen Gebirgsschützen soll die Gegenseite durch permanentes, ohrenbetäubendes Jodeln in die strategische Kapitulation treiben.
Kritik aus dem Verteidigungsministerium in Berlin wischt Söder mit einem herablassenden Lächeln beiseite. „Die diskutieren über Fregatten, wir schicken Lebensfreude“, so der Landesvater. Zudem habe man bereits ein Abkommen mit den lokalen Akteuren vorbereitet: Die Straße von Hormus wird offiziell zur „Bayerischen Außenstelle für maritime Sicherheit und Brauchtumspflege“ erklärt.
Als Gegenleistung bietet Bayern den Anreinerstaaten an, das Oktoberfest um eine Woche zu verlängern, exklusiv für Inhaber eines Hormus-Passes.
Experten rätseln noch über die völkerrechtliche Grundlage, doch Söder ist bereits einen Schritt weiter. Auf die Frage, was er tun werde, wenn die Mission erfolgreich ist, antwortete er vielsagend: „Dann schauen wir uns mal den Panama-Kanal an. Da ist es auch recht eng, und ich habe immer gute Ideen.“