Trump ernennt sich zum Schah von Persien
MAR-A-LAGO / TEHERAN – Ali Chamenei ist tot und Donald Trump stellt sich der Herausforderung: In einer Zeremonie, die Beobachter als „etwas goldlastiger als üblich“ bezeichneten, hat sich US-Präsident Donald Trump heute offiziell zum „Schah-in-Schah“ (König der Könige) von Persien ernannt. Die Proklamation erfolgte via Truth Social um 3:15 Uhr morgens, direkt zwischen der Ankündigung einer neuen Angriffswelle auf den Iran und einem Loblied auf die Vorzüge von Flüssigerdgas.
„Das iranische Volk hat nach einer starken Führung gesucht, einer sehr starken Führung, vielleicht der stärksten in der Geschichte der Führung“, erklärte Trump vor einer hastig errichteten Nachbildung des Pfauenthrones, die verdächtig nach einem umgebauten Sessel aus der Lobby eines seiner Hotels aussah. „Der letzte Schah war okay, ein netter Kerl, hat mich mal in den 70ern angerufen. Aber er hatte kein Durchsetzungsvermögen. Ich hingegen? Ich habe die besten Gene für Monarchie. Meine Krone wird die größte sein, die die Welt je gesehen hat. Totaler Luxus.“

Der Pfauenthron wartet schon
Diplomatische Kreise in Washington zeigen sich wenig überrascht. Direkt nach den ersten Angriffen auf den Iran entschied sich der Präsident für die „ultimative Übernahme“. Sein Plan für das neue „Trump-Persien“ sieht folgende Sofortmaßnahmen vor:
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Regime-Change via Branding: Der Iran wird offiziell in „TRUMP-Persia“ umbenannt. Die Flagge behält den traditionellen Löwen, dieser bekommt jedoch eine markante, seitlich gescheitelte Goldmähne.
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Wirtschaftswunder: Die Ölfelder werden nicht mehr nur ausgebeutet, sondern „lizenziert“. „Wir werden das beste Öl haben“, versprach der neue Schah. „Es wird so glatt sein, man kann es als Haar-Gel benutzen. Phänomenal.“
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Architektonische Erneuerung: Die Ruinen von Persepolis sollen zu einem „Ultra-High-End-Resort mit 18-Loch-Wüstenkurs“ ausgebaut werden. „Kyros der Große hatte gute Ideen, aber er wusste nichts über die Verwertung von Sichtachsen“, so Trump.
In Teheran herrscht derweil Verwirrung. Während die Revolutionsgarden noch darüber diskutieren, ob eine Fatwa gegen Golfschläger technisch möglich ist, hat der im Exil lebende Kronprinz Reza Pahlavi höflich angefragt, ob er zumindest das Amt des „Vizeschahs für zeremonielle Angelegenheiten“ übernehmen dürfe.
Für die feierliche Amtseinführung in Isfahan – die Trump fälschlicherweise als „eine fantastische Stadt direkt neben Palm Beach“ bezeichnete – wurde bereits eine Playlist zusammengestellt. Neben der US-Nationalhymne soll vor allem „Goldfinger“ in Dauerschleife laufen.