Praktische Gartentipps mit der MamM

Veröffentlicht von Sly Winter am

Letztes Jahr haben wir in der MamM darüber berichtet, was man gegen den sehr gemeinen Maulwurf unternehmen kann. Dieses Jahr möchten wir Ihnen weitere Tipps geben, wie Sie zu einem gepflegten Garten kommen.

Die MamM besuchte dafür den überzeugten Veganer  Herrn Fritz Kleinschmidt in seiner Kleingartenkolonie am Rande von Markscheid.

MamM: „Grüß Gott Herr Kleinschmidt, Sie sind bekennender Veganer. Tierliebe und überhaupt die Liebe zur Natur ist Ihnen wohl sehr wichtig?“

Kleinschmidt: „Tierliebe? Pah! Diese ekelhaften Viecher kacken mir nur den ganzen Garten voll. Und so einen kackenden Dreck soll ich fressen? Widerlich! Am schlimmsten sind diese abartigen Bienen, die kotzen auch noch den ganzen Tag. Das ist doch pervers!“

MamM: „Ich verstehe! Sie haben Ihren Garten ja sehr individuell gestaltet. Zum Beispiel haben Sie ihn komplett betoniert und vereinzelt Kübel mit Pflanzen bestückt. Für eine Gartengestaltung eher ungewöhnlich. Wozu dieser Aufwand und die drei Meter hohe Mauer ringsherum?“

Kleinschmidt: „Ich brauche dieses ganze Viehzeugs nicht in meinem Garten. Die kacken doch nur überall und jederzeit. Egal ob sie fliegen, sitzen oder stehen, abartig! Meine Pflanzen sind aus Plastik, sehr pflegeleicht also. Kein Gießen, kein Düngen, kein Ungeziefer!

Die Mauer dient als natürlicher Sichtschutz, eine Hecke wäre viel zu zeitaufwändig. Das ewige Schneiden und dann die Vögel und Insekten, die da alles voll kacken würden. Das ist doch unhygienisch! Sie entschuldigen kurz?“

(Holt eine Flinte und erschießt eine Amsel, gefolgt von hämischen Gelächter) „Wieder ein Scheißer weniger!“

Kleinschmidt ist ein beeindruckender Zeitgenosse

MamM: „Haben Sie als Veganer nicht das Bedürfnis, Ihr Essen selbst anzubauen?“

Kleinschmidt: „Auf jeden Fall!  Das Zeug aus dem Supermarkt kann man doch nicht fressen. Womöglich ist es mit Kuhkacke und Schweinescheiße gedüngt worden. Ekelhaft! Ich habe noch ein großes Gewächshaus, das vorsichtshalber rundherum gut isoliert und abgesichert wurde. Da kommt außer mir keiner rein. Zur Sicherheit sprühe ich regelmäßig alles mit Pflanzenschutzmittel ein, damit sich dort ja kein Insekt niederlassen kann.  Gedüngt wird auf rein biologische Weise. Selbstverständlich benutze ich nur natürlichen Dünger, den stelle ich sogar selber her.“

MamM: „Was verwenden Sie für Ihren Dünger, oder ist das ein Geheimnis?“

Kleinschmidt: „Ausschließlich meine eigenen Fäkalien und Erbrochenes, wenn ich mal wieder ein Bierchen zu viel erwischt habe. Was da noch für wertvolle Nährstoffe für die Pflanzen enthalten sind.  Aber jetzt verlassen Sie bitte unverzüglich meinen Garten, bevor Sie hier noch reinkacken!“

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