Revolution im Fußballstadion: Neue Pyrotechnik begeistert Ultras und DFB gleichermaßen
Berlin (dpoi) – Die Fußballwelt steht Kopf: Eine deutsche Firma hat die Revolution erfunden, auf die niemand gewartet hat – durchsichtige, geruchlose Pyrotechnik. Das Produkt, liebevoll „Invisible Flames™“ genannt, verspricht Stadionatmosphäre ohne die lästigen Nebeneffekte wie Rauch, Geruch oder gar das lästige Risiko, dass der Sicherheitsdienst einschreitet.
„Endlich können Fans ihre kreative Energie entfalten, ohne dass die Leute in der Nachbarschaft die Feuerwehr rufen“, schwärmt ein Sprecher der Firma. „Und wir haben sogar schon eine Version mit LED-Lichteffekt entwickelt, damit man wenigstens sieht, dass etwas passiert.“
Ultras reagieren euphorisch: „Es ist wie Rauchen, nur ohne Tabak. Es ist wie Feuerwerk, nur ohne Feuer. Wir fühlen uns endlich frei“, jubelt ein Fan in Vollmontur, der konzentriert in den leeren Raum starrt.

Selbst die letzten Möchtegernultras feiern die Neuerungen
Der DFB zeigt sich ungewohnt begeistert: „Wir haben eine Lösung gefunden, bei der alle gewinnen. Die Fans haben Pyro, wir haben Ruhe, und die Öffentlichkeit merkt nichts“, erklärte ein Sprecher.
Ganz ohne Risiko bleibt das neue Produkt allerdings nicht: Potenzielle Verletzte werden auf rund 5 % geschätzt – etwa 573 Personen pro Saison. In den meisten Fällen handelt es sich um Verletzungen im Intimbereich, verursacht durch Schmuggelversuche oder den unsachgemäßen Einsatz von Feuerzeugen und Streichhölzern unter Alkoholeinfluss. Der Hersteller spricht von „bedauerlichen Einzelfällen mit hohem Lernpotenzial“.
Doch damit nicht genug: Für die ganz harten Ultras und Hooligans sind bereits Erweiterungsprodukte in Planung. Arbeitstitel wie „Fist Strikes“, „Face Kickers“ und „Tooth Clearer“ sollen das Angebot abrunden. Laut Firmenangaben handelt es sich dabei um „rein symbolische Eskalationsprodukte“, die das aggressive Auftreten simulieren, ohne dass tatsächlich jemand weiß, ob gerade zugeschlagen wurde oder nicht.

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„Man sieht nichts, man hört nichts, aber das Gefühl ist da“, erklärt ein Tester begeistert. „Ich hab jemandem unsichtbar eine gegeben – oder er mir. Schwer zu sagen, aber die Emotionen waren real.“
Der DFB prüft derweil bereits, ob die neuen Produkte als „kontrollierte Aggressionsentladung“ in das Sicherheitskonzept aufgenommen werden können. Erste Überlegungen gehen dahin, Prügeleien künftig nur noch unsichtbar stattfinden zu lassen.
Sollte sich die durchsichtige, geruchlose Pyrotechnik dauerhaft etablieren, plant das Unternehmen bereits den nächsten großen Schritt: die vollständige Einführung unsichtbarer Spielelemente im Profifußball. Ziel sei es, „endlich das Spiel an die gelebte Emotionen auf dem Platz anzupassen – nicht umgekehrt“.
Herzstück der Innovation wird dabei das unsichtbare Tor.