Deutschland rockt die Winterspiele: Wir liegen vor Togo!
Lomé/Markscheid (dpoi) – Während die Welt noch über Medaillenspiegel und sportliche Höchstleistungen staunt, blicken wir in Deutschland mit erhobenem Haupt und einem kleinen, feuchten Auge gen Heimat. Denn eins ist klar: Diese Olympischen Winterspiele waren ein voller Erfolg! Wir haben es geschafft: Deutschland ist im Medaillenspiegel offiziell besser als Togo!
Ein Beben geht durch die deutschen Sportverbände, ein Freudentaumel erfasst die Nation (zumindest die Menschen, die wissen, wo Togo überhaupt liegt). Nach Jahren der Selbstzweifel, nach bangen Blicken auf Nationen wie San Marino oder Jamaika (die Leute, wirklich gut Bob fahren können!), haben wir den Durchbruch geschafft. Togo hat uns diesmal nicht den Rang abgelaufen. Welch eine Erleichterung!
Die nackten Zahlen lügen nicht: Während Togo genau null Medaillen einfährt, glänzt Deutschland mit einer zweistelligen Medaillenzahl.

Tiefe Trauer in Afrika
Experten sind sich einig: Der Schlüssel zum Erfolg lag in einer perfekt orchestrierten Strategie.
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Die „Togo-Fokus-Initiative“: Eine geheime Arbeitsgruppe des DOSB hatte die ganze Zeit nur ein Ziel: Irgendwie besser sein als Togo. Jahrelang wurden togoische Wintersportstatistiken gewälzt, potenzielle Athleten in Lomé gesucht (erfolglos) und Trainingslager in der Sahara abgehalten (vergeblich). Die Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt!
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Innovatives Medaillen-Management: Während andere Nationen auf Gold, Silber und Bronze setzen, hat Deutschland ein völlig neues System etabliert: „Hauptsache, eine Medaille mehr als…“. Diese flexible Strategie ermöglichte es, sich auf Sportarten zu konzentrieren, in denen Togo bekanntermaßen schwach ist (z.B. Bobfahren, Skispringen, Curling mit bayerischen Eisstöcken).
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Die Stärke des Durchschnitts: Einzelne Athleten mögen nicht immer ganz oben stehen, aber die Breite des deutschen Kaders ist unübertroffen. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Togo eben nicht vorbeiziehen konnte. Nun, da das Ziel erreicht ist, blicken wir mutig in die Zukunft. Die Messlatte ist hoch gelegt: Bei den nächsten Spielen müssen wir uns vor Botswana, den Malediven und der Elfenbeinküste beweisen. Die Herausforderungen sind immens, aber die deutsche Sportmaschinerie läuft auf Hochtouren.
Ein Sprecher des DOSB erklärte unter Tränen der Rührung: „Das ist der Beweis, dass wir als Sportnation noch immer zur Weltspitze gehören – zumindest zur Welt-Mittel-unteren-Spitze, die sich erfolgreich gegen die Nicht-existenten durchsetzen kann. Wir danken unseren Athleten, dem Betreuerstab und vor allem dem fehlenden Schnee in Togo!“
Wir können gespannt sein, welche kleinen Nationen Deutschland in vier Jahren hinter sich lassen wird. Und vielleicht tritt dann Togo auch an, was gefährlich werden könnte. Die Jagd nach dem sportlichen Minimum geht weiter!