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Schlimmer Verdacht: Ist Influencer Markus Söder gar kein Koch, sondern… ein Politiker?

Veröffentlicht von El Blindo am

München (dpoi): Ein Schock geht durch die digitale Welt Bayerns: Seit Jahren inszeniert sich Ministerpräsident Markus Söder auf Social Media als der Bayerische Jamie Oliver mit Amtsgeschäften, als ein Mann, der ebenso mühelos eine Kabinettssitzung leitet wie einen Gugelhupf backt. Doch interne Recherchen und die Analyse seines öffentlichen Auftritts legen eine unfassbare Wahrheit nahe: Markus Söder kocht womöglich gar nicht in erster Linie, er politisiert!

Die Indizienkette ist erdrückend. Beobachter des Söder‘schen Instagram-Kanals (mittlerweile das zentrale Organ der bayerischen Landespolitik) sind gewohnt, den Landesvater in lässigen Pullovern und mit einem Holzlöffel bewaffnet vor dampfenden Töpfen zu sehen.

Doch die MamM-Experten (ein Kollektiv aus gelangweilten Politikwissenschaftlern und professionellen Food-Bloggern, die wir die „Gourmet-Gouvernanten“ nennen) haben die Aufnahmen seziert und Ungereimtheiten festgestellt, die auf eine gezielte Täuschung hindeuten:

Der „unfallfreie“ Anzug: Söder kocht oft in Jackett oder Sakko. Ein echter Koch trägt Schürze, Flecken, vielleicht eine leichte Rauchwolke im Haar. Söder hingegen bleibt makellos wie ein frisch lackierter CSU-Wahlkampf-Flügel. Die Gourmet-Gouvernanten vermuten, dass die Küchen-Inszenierung nur die Tarnung ist, um Söders eigentliche Tätigkeit – das Regieren – zu verschleiern.

Irgendwie lecker

Die „Floskel“-Gewürze: Söders Rezepte enthalten verdächtig oft politische Metaphern statt messbarer Einheiten. Statt „10 Gramm Salz“ heißt es „eine Prise notwendiger Härte“ oder „so viel Mut wie für eine Verkehrswende“. Das sind keine Anweisungen für die Küche, das sind Pressemitteilungen in Essensform!

Der Terminkalender: Wann, bitte schön, soll ein Regierungschef, der von G7-Gipfeln über Hochwasser-Besuche bis hin zu nächtlichen Koalitionsverhandlungen hetzt, noch Zeit finden, zwei Stunden lang Semmelknödel zu machen? Die Antwort ist klar: Er tut es nicht. Er inszeniert lediglich das Ergebnis der Kochkunst, um uns glauben zu lassen, er sei ein „Mann aus dem Volk“ und nicht ein hochgradig beschäftigter Berufspolitiker.

„Man sieht ihn mit einer Weißwurst, man sieht ihn mit einem Schweinebraten. All das sind Symbole für ‚Heimat‘ und ‚Bayern‘. Das ist kein Food-Blogging, das ist politische Kommunikation 101,“ erklärt Dr. Sabine Messer, Leiterin der Gourmet-Gouvernanten und Expertin für „Regierungs-Rhetorik mit Rouladen“.

Ist es möglich, dass der gefeierte Social-Media-Star mit den deftigen Gerichten gar nicht Koch ist, sondern tatsächlich den politischen Beruf ausübt, für den er gewählt wurde? Ein Beruf, der so langweilig und anstrengend ist, dass man ihn lieber hinter dem Glanz einer fränkischen Bratwurst versteckt?

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, wäre es der wohl größte Skandal seit der Erfindung der kalorienarmen Weißwurst: Unser Influencer ist in Wahrheit ein Politiker! Wie sollen wir das nur verdauen?