Stadtverwaltung Markscheid handelt entschlossen!
Die Kämmerei der Stadt Markscheid hat angekündigt, mit Hochdruck an der Schließung der dramatischen Haushaltslücke zu arbeiten. Wie aus gut informierten Verwaltungskreisen verlautet, wurde hierzu zunächst ein Konzeptpapier zur strukturierten Vorbereitung eines Fahrplans für die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs entworfen.
Dieser Maßnahmenkatalog soll als Grundlage für die Bildung einer interfraktionellen Steuerungsgruppe dienen, die wiederum die Einrichtung eines temporären Arbeitskreises prüfen wird. Der Arbeitskreis soll anschließend in mehreren moderierten Auftaktworkshops evaluieren, welche Unterarbeitsgruppen zur Vorstrukturierung der eigentlichen Ideensammlung benötigt werden.

Klarer Kurs in der Stadtverwaltung
Um Doppelstrukturen zu vermeiden, wird parallel eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die die Abstimmung der Abstimmungsprozesse zentral begleitet. Diese soll perspektivisch ein digitales Beteiligungsformat entwickeln, dessen Ziel es ist, die Voraussetzungen für eine mögliche Priorisierung potenzieller Lösungsansätze zu definieren.
„Es ist wichtig, jetzt keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen“, erklärte ein Sprecher der Verwaltung. Daher werde zunächst ein externer Berater damit beauftragt, den Bedarf einer Machbarkeitsanalyse zur Erstellung eines Grundlagenpapiers zu untersuchen. Erst auf Basis dieser Ergebnisse könne entschieden werden, ob eine Vorstudie zur Entwicklung konkreter Prüfaufträge sinnvoll erscheine.
Besonders ambitioniert zeigt sich die Stadt bei der Kommunikation: Noch vor Jahresende soll ein Runder Tisch eingerichtet werden, an dem Vertreter aller relevanten Interessengruppen gemeinsam Leitlinien für die Formulierung erster Zieldefinitionen erarbeiten. Diese könnten dann in einem späteren Schritt als Diskussionsgrundlage für ein Zukunftsforum dienen.
Bis dahin bleibt die Haushaltslücke zwar weiterhin offen, doch im Rathaus herrscht Zuversicht. Schließlich sei man beim Planen bereits deutlich weiter als beim letzten Mal.
