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Ukraine will erst nach der Einnahme Moskaus wieder mit Rußland verhandeln

Veröffentlicht von El Blindo am

Kiew; Moskau; Markscheid (dpo): Klare Ansage aus Kiew: Der neue ukrainische Chefunterhändler Maxim Istranow will erst wieder mit der russischen Regierung über ein Ende des Krieges verhandeln, wenn seinem Land ein „ernsthafter militärischer Erfolg“ den Rücken stärkt. Wie er der „Markscheid am Mittwoch“ in einem Exklusivgespräch verriet, ist dabei an die Einnahme von Moskau gedacht, die für die nächsten Wochen geplant sei. Originalton Istranow: „Wird nicht leicht, die ganzen gefangenen Russen zu versorgen, aber wir sehen da natürlich auch unsere europäischen Freunde und besonders den deutschen Partner in der Pflicht“.

Die Verhandlungen über eine rasche Friedenslösung begannen bereits kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, stockten dann allerdings und sind inzwischen völlig zum Erliegen gekommen. Jetzt aber könnte wieder Fahrt in die Gespräche kommen.

Moskau (noch vor der Einnahme durch ukrainische Truppen)

Rückendeckung erhält Istranow von seinem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj: „Die militärische Lage ist viel besser, als es viele Beobachter auch im Westen wahrnehmen. Erst in der letzten Woche haben unsere mutigen Truppen das Dorf Scharabowenowska im Donbass von der verbrecherischen russischen Soldateska zurückerobert und es dann fast vierundzwanzig Stunden lang unter heftigem Beschuss des Gegners gegen deren klare Übermacht gehalten. Ich sehe uns jetzt deutlich auf der Siegerstraße und wenn erst die versprochenen schweren Waffen aus dem Westen da sind, dann wird unser Land die Entschlossenheit unserer uniformierten Helden zu unübersehbaren Erfolgen führen.“

Chefunterhändler Istranow ergänzt: „Schon bald wird die Ukraine eine wesentlich bessere Verhandlungsposition in den Gesprächen mit Putin haben. Wir stehen direkt vor größeren Gegenoffensiven, die uns zu den Erdölfeldern des Kaukasus und bis an die Ufer der Moskwa führen werden. Unter den dann zu erwartenden veränderten Gegebenheiten könnte man den Frieden dann natürlich auch viel unkomplizierter auf den Weg bringen.“