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Das Wunder von London

Veröffentlicht von Hans Wurst am

London hat es endlich geschafft: Der erste offiziell anerkannte Marathon unter zwei Stunden wurde an diesem Sonntag gelaufen – und das ganz ohne futuristische Schuhe, Windschattenläufer oder Hightech-Training. Stattdessen griff man zu einer Methode, die so simpel wie genial ist: Man stellte einfach alle Uhren der Stadt zwei Minuten langsamer.

Insider berichten, dass bereits in den frühen Morgenstunden ein geheimes „Zeitjustierungs-Kommando“ unterwegs war. Big Ben? Zwei Minuten zurück. Die Uhren in der U-Bahn? Synchron angepasst. Selbst die Smartwatches der Zuschauer sollen durch ein mysteriöses WLAN-Update „optimiert“ worden sein. Ein Sprecher des Organisationskomitees erklärte dazu trocken: „Wir haben lediglich die Rahmenbedingungen leicht verbessert.“

Zeit, Erfolg, London – alles ist relativ

Die Läufer zeigten sich begeistert. „Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell bin“, sagte der Sieger strahlend, während er noch versuchte zu verstehen, warum seine eigene Uhr plötzlich etwas anderes behauptete. Kritische Stimmen wurden schnell beruhigt: Zeit sei schließlich ein „soziales Konstrukt“ und im Sport gehe es vor allem um Emotionen.

Auch wirtschaftlich zahlt sich der Trick aus. Bereits jetzt prüfen andere Städte ähnliche Maßnahmen. Gerüchten zufolge denkt man in Paris darüber nach, den Kilometer künftig auf 980 Meter zu verkürzen, während New York angeblich mit „flexiblen Ziellinien“ experimentiert.

Sporthistoriker sind sich einig: Dieser Rekord wird schwer zu schlagen sein – es sei denn, man entdeckt noch ein paar weitere Minuten irgendwo zwischen Start und Ziel.