Weiterlesen…" /> ?>

Die Festtagsnachlese

Veröffentlicht von Ambros Braesius am

Das Rathaus, Unterabteilung Statistik und so teilt mit:

Wie jedes Jahr wurde eine Umfrage unter Markscheids Einwohnern über ihre Erfahrungen des Festtagsaufwands in Zeiten der Epidemie erhoben und daraus die Bilanz errechnet. Sie fiel nicht ganz so dramatisch aus wie letztes Jahr, aber oha, sie lässt sich sehen:

Verbrauch:

Food:

– 5 Hektoliter Prosecco

– 20 Hektoliter Krimsekt

– 250 Liter Champagner (Weihnachtsapéro im Rathaus)

2400 Hektoliter Bier

 – 120 Hektoliter Rotwein (diverser Herkunft)

– 320 Hektoliter Edelbrände

– 5 Hektoliter Eierlikör (Bäh!)

– 3 Tonnen Knoblauch

– 7 Tonnen Zwiebeln

– 146 Truthähne 

– 167 Schweine

– 44 Rinder, darunter 20 ältere Rinder, fälschlich als Kälber deklariert

– 58 kg Fisch, davon 25%  für second-hand-Verkauf wieder retourniert

– 45 Tonnen Grünzeug divers

– 750 Tonnen Gebäck, divers

Hier ein Mitarbeiter des Amtes für Statistik und so, Unterabteilung Klärgruben & Entsorgung bei der Datenerhebung

Non-Food:

– 82.385 Kerzen

– 2,3 Quadratkilometer Geschenkpapier

– 1807 km Toilettenpapier (kein Scheiss! Wurde durch mehrere Nachprüfungen verifiziert.)

– 10,217 km Schnur und Zierbändsel

– 48 kg, also deutlich weniger Lametta

Die Unterabteilung Klärgruben & Entsorgung berichtet:

Die Festtage hatten eine Steigerung der Produktivität um ca 56% zu verzeichnen und maßen einen zusätzlichen Fäkaldurchlauf von 1488 Tonnen.

Der durchschnittliche Markscheider sonderte daher über die Festtage täglich 1,5 kg Biomüll zusätzlich aus. Der errechnete Schwund liegt an den 24% Markscheidern, die an Verstopfung leiden oder sich hinter einem Gebüsch erleichtert haben. Das Amt für Statistik, Unterabteilung Klärgruben und Entsorgung geht davon aus, dass die noch fehlenden Tonnen in den nächsten 10 Tagen teilweise noch anfallen sollten. Dann können die definitiven Zahlen geliefert werden.

Bioschwund:

– 3 Omis unter nicht erklärten Umständen verstorben (an oder mit Alter oder Aufregung)

– 1 Kind abhanden gekommen, später wieder aufgefunden (kein Navi dabei)

– 1 Schäferhund durch Schokolade umgekommen

– 1 Opa an Alkoholvergiftung verblichen.(trotz guter Vorbereitung und langjährigem Aufbautraining)

– 1 Opa wegen Völlerei auf der Intensivstation verstorben

– 5 Schwiegermütter im Affekt (oder auch nicht) durch Fremdeinwirkung abgelebt

– 3 Weihnachtsbäume samt Rauminventar (1 Moped und 2 Brustimplantate inbegriffen) abgefackelt

Fazit: Aus Sicht des Amtes für Statistik und so kann man sagen: Es waren produktive Festtage und es hat sich gelohnt. Das Amt für Statistik und so hofft, für nächstes Jahr wiederum eine Steigerung feststellen zu können.