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Heißluftkraftwerk

Veröffentlicht von Phacops am

Um auf der Welle der Klimatiker zu reiten und keineswegs um die Fördergelder im Milliardenumfang an Land, beziehungsweise nach Markscheid umzuleiten hat unsere sehr verehrte Frau Bürgermeisterin Crohn-Corque beschlossen, das neue Heißluftkraftwerk in Betrieb zu nehmen.
Natürlich nutzt es für die Gewinnung der Energie weder Atömchen noch böse Kohle (auch wenn es viele andere Kohle verbrennt).
In der ersten Stufe wurde es an den Gemeinderat angeschlossen. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten, als die meisten Mitglieder des Gemeinderats sich noch in Zurückhaltung übten.
Erst als die quietschrosa Fraktion ihren Antrag stellte, Markscheid vollständig zu genderisieren, kam Bewegung in die Debatte und rasch liefen die Wärmepumpen heiß. Nur durch die Zuschaltung von zwei weiteren Aggregaten konnte der Überschuss an heißer Luft in Energie umgesetzt werden. Es reichte sogar noch, die nahe gelegene Fabrik, sowie ein Walzwerk und die Aluminiumhütte zu betreiben.
Um nun die Stromversorgung der umliegenden Bundesländer kapern zu können, werden weitere Kraftwerke in den Länderparlamenten in betrieb genommen.

Da braucht es schon anständige Ventilatoren…

Von einem Anschluss des deutschen Bundestages allerdings warnen die Experten. Die massive Konzentration von heißen Gasen hervorgerufen durch nutzlose Debatten malträtieren selbst Titanschaufeln von Überschallflugzeugen.
Leider kam ein Scherzkeks auf die Idee, einen Parteitag anzuzapfen und rief damit die weltgrößte Explosion hervor, welche jemals auf der Erde durch Menschen künstlich erzeugt wurde.
Im Nachgang entschied der Markscheider Verteidigungsminister Zacharias Zimperle, diese negative Energie zu einer Bombe zu verwandeln, gegen die selbst die Wasserstoffbombe wie ein Kinderspielzeug wirkte.
Endlich kann Markscheid in den Kreis der ernstzunehmenden Mächte aufgenommen werden und Frau Crohn-Corque nimmt neben den Größen aus China, Russland und den USA Platz.