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Jesus hat Fragen an Trump zum Krieg gegen Iran

Veröffentlicht von El Blindo am

WASHINGTON, D.C. (dpoi) – Kevin Miller, der stellvertretende Protokollchef des Weißen Hauses, starrt auf sein Klemmbrett. Vor ihm, direkt neben dem Metalldetektor am West-Eingang, steht ein Mann in einer staubigen Tunika. Er trägt keine Schuhe, hat keinen biometrischen Reisepass und scheint die gesamte Sicherheitsarchitektur der mächtigsten Nation der Welt durch bloße Anwesenheit zu gefährden.

„Sir, ich brauche einen Nachnamen“, presst Miller hervor, während seine Schläfe bedrohlich pocht. „Einfach nur Jesus“, antwortet der Gast sanft. „Jesus… von? Nazareth? Ist das in Galiläa? Liegt das im Zuständigkeitsbereich des Central Command? Und warum meldet unser System, dass Sie bereits vor ca. 2000 Jahren offiziell als verstorben gemeldet wurden?“

Das Problem ist nicht nur die fehlende Sozialversicherungsnummer. Die Sicherheitsbeamten sind den Tränen nahe. Jedes Mal, wenn sie den Gast abtasten wollen, verwandelt sich der leitfähige Metalldetektor-Stab in einen blühenden Olivenzweig.

Der König der Könige ist nicht immer begeistert von dem, was angeblich in seinem Namen geschieht

In der Küche des Weißen Hauses herrscht indessen Panik auf Sterne-Niveau. Der Chefkoch hatte ein 5-Gänge-Menü mit erlesenen Weinen aus dem Napa Valley geplant. „Vergessen Sie es!“, schreit Miller in sein Funkgerät. „Er hat gerade das Leitungswasser in der Lobby berührt. Wir haben jetzt 400 Gallonen 1945er Château Mouton-Rothschild in den Rohren!“

Der Secret Service hat derweil ganz andere Sorgen. „Agent Smith an Basis: Wir haben ein Problem mit der Zielperson. Er ist gerade durch die geschlossene Tür des Oval Office gegangen. Nein, er hat sie nicht geöffnet. Er ist durchdiffundiert.“ „Haltet ihn auf!“, brüllt die Zentrale. „Wie? Handschellen rutschen einfach durch seine Handgelenke! Und jedes Mal, wenn wir versuchen, ihn in den Panikraum zu bringen, fangen die Agenten an, über ihre Kindheitstraumata zu weinen und sich mit ihren Ex-Frauen zu versöhnen. Die Kampfbereitschaft von Delta Force liegt bei Null!“

Als der Gast schließlich vor dem Schreibtisch des Präsidenten steht, versucht Kevin Miller verzweifelt, die Situation zu retten. „Mr. President, ich präsentiere… äh… den König der Könige? Er ist hier wegen… ja, warum eigentlich? Er sagt, er wollte nur mal kurz wegen ihres Krieges gegen den Iran nachfragen, aber er weigert sich beharrlich, eine Krawatte zu tragen oder sich zu ihren aktuellen Umfragewerten zu äußern.“

Am Ende des Tages sitzt Miller zusammengesunken in seinem Büro. Der Gast ist einfach verschwunden, ohne den obligatorischen Souvenir-Kugelschreiber mitzunehmen. Auf Millers Schreibtisch liegt nur ein kleiner Zettel: „Nächstes Mal weniger Security, mehr Nächstenliebe.“

Wir wissen nicht, wie genau das Gespräch von Jesus mit Trump ablief. Aber das Thema Irankrieg und der Umstand, daß Trump nach dem Treffen zur Salzsäule erstarrt vorgefunden wurde, könnten einen ersten Hinweis geben.

Kategorien: Auslandsreportage