Kampfspektakel vor dem Weißen Haus: Kläger müssen im Käfig antreten
Washington (dpoi) – Nach einer Klage gegen das für den Sonntag geplante MMA-Spektakel vor dem Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump offenbar einen pragmatischen Lösungsvorschlag präsentiert: Wer klagt, kämpft.
„In Amerika glauben wir an faire Verfahren“, erklärte Trump laut Insidern. „Deshalb bekommt jeder Kläger die Möglichkeit, seinen Fall persönlich im Oktagon vorzutragen. Drei Runden, fünf Minuten. Der Sieger erhält Recht, der Verlierer einen Eisbeutel.“
Hintergrund ist die Kritik an Trumps Plan, anlässlich der Feierlichkeiten rund um 250 Jahre USA ein UFC-Kampfspektakel auf dem Gelände des Weißen Hauses auszurichten. Das Projekt sorgt bereits wegen logistischer Probleme, Wetterrisiken und sogar möglicher Mückeninvasionen für Diskussionen.

US-amerikanische Anwälte beim offenen Meinungsaustausch
Nach Angaben aus Regierungskreisen soll das Justizsystem künftig stärker an amerikanische Kernwerte angepasst werden. Geprüft werden unter anderem folgende Reformen:
- Scheidungen durch „Best of Three Falls“
- Steuerstreitigkeiten im Steel-Cage-Match
- Berufungsverfahren als Royal Rumble
- Verfassungsbeschwerden nur nach erfolgreichem Kampf im Käfig
Besonders begeistert zeigte sich UFC-Präsident Dana White. Er sehe „großes Potenzial“, Gerichtsverfahren endlich für die Zuschauer attraktiver zu machen. Die Einschaltquoten von Verfassungsrecht seien bisher „ehrlich gesagt unterirdisch“.
Kritiker bemängeln hingegen, dass körperliche Überlegenheit kein geeignetes Kriterium zur Rechtsfindung sei. Das Weiße Haus widersprach umgehend: „Genau deshalb wird es Gewichtsklassen geben. Niemand soll wegen mangelnder Fairness verlieren.“
Für zusätzliche Sicherheit soll laut Entwurf jeder Kläger vor Prozessbeginn von einem Schwarm Mücken getestet werden. Wer dabei die Fassung verliert, gilt automatisch als unglaubwürdiger Zeuge. Eine Maßnahme, die direkt aus den Erfahrungen der geplanten Open-Air-Veranstaltung abgeleitet wurde.
Aus dem Umfeld des Präsidenten heißt es bereits, Trump denke über eine Ausweitung nach: Künftig könnten auch Pressekonferenzen durch Käfigkämpfe ersetzt werden. Die erste Runde gegen kritische Journalisten sei angeblich schon ausverkauft.