Schwere Gehirnerschütterung: Ganz Deutschland bangt um Specht Dimmy!
BERLIN / WALDREVIER UNTERHOLZ (dpoi) – Deutschland hält den Atem an. Zwischen den hitzigen Debatten um Staatsverschuldung und Staatsversagen hat sich ein neues Drama in das kollektive Bewusstsein der Nation gepickt: Specht Dimmy (4), der charismatische Star des Naturschutzgebiets „Unterholz-West“, ist bei der Arbeit verunglückt.
Es geschah am heutigen Vormittag gegen 10:14 Uhr. Augenzeugen – eine Gruppe Nordic-Walking-Senioren und ein verwirrter Eichhörnchen-Blogger – berichten von einem „unnatürlich metallischen Klacken“. Dimmy, bekannt für seine unermüdliche Arbeitsmoral und seine überdurchschnittliche Schlagfrequenz, hatte sich bei der Suche nach Borkenkäfern fatal verschätzt.

In den sozialen Netzwerken ist Dimmy das beherrschende Thema
Statt eine morschen Eiche wählte er die frisch installierte 5G-Antenne, die im Rahmen der Digitalisierungsoffensive als „getarnter Baumstamm“ im Wald platziert worden war.
„Es gab einen kurzen Funkenflug, dann trudelte er wie ein abgestürzter Papierflieger zu Boden“, berichtet Rentnerin Erna K. (74). „Er versuchte noch, die Nationalhymne zu klopfen, kam aber über den ersten Takt nicht hinaus.“
Die Nachricht verbreitete sich schneller als ein Waldbrand im Hochsommer. Bereits zwei Stunden nach dem Vorfall wurde Dimmy per Rettungshubschrauber in die Berliner Charité geflogen (Abteilung für Ornithologische Neurologie). Die Diagnose: Schwere Gehirnerschütterung, akutes Pfeifen im Schnabel und eine leichte Identitätskrise. Dimmy hält sich laut Klinikquellen derzeit für eine Brieftaube im Vorruhestand.

Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser
Die Reaktionen aus der Politik ließen nicht lange auf sich warten:
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Der Bundeskanzler unterbrach seinen Urlaub für ein kurzes Statement: „Wir beobachten die Situation genau. Dimmy ist ein Symbol für die deutsche Widerstandsfähigkeit. Er wird wieder hämmern.“
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Die Opposition fordert bereits einen Untersuchungsausschuss: Warum war die 5G-Antenne nicht mit einer Warnbeschilderung in Vogelsprache versehen?
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Die üblichen Verdächtigen klebten sich vorsorglich an mehrere Eichen, um gegen die „wachsende Diskriminierung von Spechten“ zu demonstrieren.
In den sozialen Netzwerken gibt es kein anderes Thema mehr. Unter dem Hashtag #PrayForDimmy posten Tausende User Bilder von sich, wie sie mit dem Kopf sanft gegen den Küchentisch schlagen, um ihre Verbundenheit auszudrücken.
Dimmys behandelnder Chefarzt, Dr. Dr. h.c. Schnabelmann gibt sich vorsichtig optimistisch: „Wir therapieren Dimmy derzeit mit einer Mischung aus sanften Mozart-Klängen und dem Geräusch von morschem Pappelholz. Er hat heute Morgen bereits einmal schwach gegen seine Infusionsstange gepickt. Das ist ein gutes Zeichen.“
Bleib stark, Dimmy! Das Land klopft für dich.