Toleranzinitiative der Markscheider Polizeibehörde

Veröffentlicht von Hans Wurst am

Erfreulicherweise machen die weltweit grassierenden Antirassismusdemonstrationen derzeit einen weiten Bogen um die Markscheider Innenstadt. Der Grund dafür ist nicht nur im strikten coronabedingten Demonstrationsverbot und dessen vorbildlicher Umsetzung durch die Bevölkerung, sondern vor allem in der seit einigen Jahren laufenden Initiative der Markscheider Polizeibehörde für mehr Toleranz und Gleichbehandlung zu finden.

So wurde unter anderen dafür gesorgt, dass die unteren Gehaltsgruppen nicht nur der weißen Bevölkerungsgruppe vorbehalten sind. Es konnten auch einige afroindigene Personen eingestellt werden, denen das nötige Kleingeld für die Abreise aus Markscheid fehlte. Weiters wurde seit Einführung der neuen Leitlinien auch kein vermeintlicher Krimineller aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert. Stattdessen wurden Tatverdächtige unterschiedlichster Herkunft beim Aufgriff durch die Beamten allesamt und ohne Ansehen der Person regelkonform erschossen. Die statistische Auswertung dieser doch recht zahlreichen Fälle ergab ein ausgeglichenes Bild. Eine Auswertung, die Mut macht und Zeichen setzt.

Fairer Umgang mit Beschuldigten ist für die Polizei in Markscheid Ehrensache …

Wie auf Nachfrage erklärt wurde, gab es auch bei den Misshandlungen im Strafvollzug keine übermäßige Benachteiligung bestimmter Hautfarben. Einzelne höhere Fallzahlen beim Einsatz der Schlaginstrumente ergaben sich lediglich aus dem jeweiligen Hang der ethnischen Gruppen zu kriminellen Handlungen, wie es aus dem Polizeipräsidium zu vernehmen war.

Ab und an wurde im Polizeieinsatz natürlich auch eine Ausnahme gemacht und ein Auge zugedrückt, wird schmunzelnd berichtet.

Die Redaktion findet: Weiter so!