Wintersportschule Markscheid stellt Betrieb ein – Kälte zu winterlich
Markscheid (dpoi): Nach der amtlichen Warnung vor Kälte und Frost zieht die Wintersportschule Markscheid nun die Reißleine: Der Betrieb wird vorsorglich bis März 2026 eingestellt. Grund dafür seien die aktuell „unzumutbaren klimatischen Bedingungen“, die insbesondere bei einer Sportart im Freien nicht zu unterschätzen seien.
„Wir nehmen Warnungen der Behörden sehr ernst“, heißt es aus der Schulleitung. Schließlich werde ausdrücklich vor längeren Aufenthalten im Freien gewarnt – ein Risiko, das man im Wintersportumfeld nicht verantworten könne. Erste Überlegungen, den Unterricht kurzfristig in die Turnhalle oder ins beheizte Treppenhaus zu verlegen, seien nach intensiver Diskussion verworfen worden.

Die Wiederaufnahme des Betriebes wird erstmal verschoben
Sportstättenleiter Hans-Peter Frostmann erklärte in einer kurzen Stellungnahme:
„Wenn offiziell vor Kälte gewarnt wird, können wir unsere Wintersportler nicht guten Gewissens der Kälte aussetzen. Die Gesundheit steht bei uns an erster Stelle, noch vor Skiern, Stöcken und Schneespaß.“
Besonders bitter sei die Entscheidung für die vielen Wintersportbegeisterten, die sich bereits auf Schneefall, Frost und eisige Temperaturen gefreut hatten. Doch Sicherheit gehe vor, so Frostmann weiter: „Wintersport ist schön, aber nur solange er nicht winterlich wird.“

Die Gesundheit geht vor
Der Betrieb soll voraussichtlich im März 2026 wieder aufgenommen werden, rechtzeitig zum Ende der kalten Jahreszeit. Bis dahin empfiehlt die Wintersportschule alternative Betätigungen wie Saunaaufgüsse, virtuelle Abfahrten oder das Studieren von Wetterwarnungen im Warmen.