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Bevorstehender Rücktritt der Bürgermeisterin?

Veröffentlicht von Ketten Raucher am

Beate Crohn-Corque, die ehren- und lobenswerteste Bürgermeisterin Markscheids, Aushängeschild und weltweite Vorzeigeperson der Stadt, kündigte gegenüber MamM ihren möglichen Rücktritt an.

„Diese politische Last auf meinen Schultern wird immer unerträglicher. Ständig die Vorgaben des Landes und des Bundes einzuhalten ist für mich einfach nicht mehr schaffbar. Ich glaube, dass ein Rücktritt vom Bürgermeisterinnenamt die logische Konsequenz aus der derzeitigen Situation ist“, sagte sie im Interview, welches aufgrund der weltweiten Pandemie mittels Skype geführt und mit den Klängen der Trommeln Ortsansässiger und den Rufen eines Schamanen untermalt werden musste.

„Ich bin angetreten, um zu bewegen! Zu den derzeitigen Zeiten, also Zeiten wie diesen (Anmerkung der Redaktion: Sie stockte und überlegte, ob ein Gendern der Worte notwendig sei), erscheint mir dies in dieser, meiner, für Euch alle daseienden Position als nicht aussichtsreich. Und dieser Rücktritt gilt“, sagte sie und sah ein Blatt Papier an, „also ab sofort, das heißt ab jetzt gleich. Vielleicht.“ Sie fügte hinzu: „Ich habe euch doch alle Mielke, äh, also lieb!“

Unsere geliebte Bürgermeisterin an ihrer segensreichen Wirkungsstätte

Crohn-Corque verriet darüber hinaus, dass sie einen Fuß hinter den anderen setzen werde und so gleich mehrere Rücktritte vollziehe, was sich über eine ganze Zeit ziehen werde. Aber: „Ich glaube auch, dass ein Stadtsenat nicht mehr notwendig sein wird, den ich bei Zechgelagen beschwatzen muss, mir 112% seiner Stimmen zu schenken. Das ist bald alles Geschichte, sobald ich die neue deutsche Kaiserin bin!“ Mit in die Zukunft gerichtetem Blick schloss sie: „Das Regieren der deutschen Kolonien wie Brandenburg, Saarland, Meckpommes und wie die alle heißen mögen, lässt sich durch moderne Technologien gewisslich aus der Ferne ohne Bereisung gestalten, sodass ich weiterhin meine Gesundheit in den überseeischen Kronländern zu pflegen vermag.“ Mit etwas Wehmut den Hut ziehend, aber auch voller Stolz beendete sie das Interview staatsfräulich: „Es hat mich sehr gefreut, es hat mir sehr gefallen!“

Anmerkung der Redaktion: Zwei Stunden später verkündete sie den Rücktritt vom Rücktritt. Einen möglichen Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen wies die Bürgermeisterin entrüstet zurück.