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Nach dem Scheitern in Afghanistan: USA starten „Operation Polka“, um Liechtenstein zu befreien!

Veröffentlicht von El Blindo am

Washington; Vaduz (deppo): Sie lassen sich einfach nicht unterkriegen! Nach dem Abzug aus Kabul haben die Vereinigten Staaten von Amerika jetzt eine neue militärische Aktion gestartet, um wenigstens das kleinere Liechtenstein zu demokratisieren und vom Feudalismus zu befreien: Die „Operation Polka“. Heute sind die ersten Luftlandedivisionen an der Grenze des Fürstentums gelandet, der Angriff auf das „Herz europäischer Finsternis“ (US-Militärmagazin „Stars and Stripes“) hat begonnen.

Unser „eingebetteter Journalist“ Uwe Schellmann ist von Anfang an dabei, begleitet die US-Soldaten auf ihrer heiklen Mission. Er hatte jetzt Gelegenheit, mit einem hochrangigen Offizier der US-Army zu sprechen:

MamM: „Herr General Bullman, wie beurteilen sie die bisherigen Aktionen ihrer Soldaten?“

General Bullman: „Wir sind heute planmäßig mit starken Verbänden im Grenzgebiet gelandet und erleben einen zügigen Vormarsch. Wenn alles so weitergeht, und bei der Tapferkeit und Entschlossenheit meiner Soldaten habe ich da keinen Zweifel, werden wir die liechtensteiner Hauptstadt Vaduz schon in zwei bis drei Wochen erreichen. Wir sind darauf eingerichtet, auch stärksten Widerstand des Gegners schnell zu brechen und werden auch Partisanen von Anfang an keine Chance geben.“

MamM: „Aber Liechtenstein hat doch gar kein Militär? Wo sollte da Widerstand herkommen?“

General Bullman: „Das ist die typische Bullshit-Frage eines gottverdammten Zivilisten. Im Irak gab es auch kein reguläres Militär mehr. Trotzdem hat die Army noch jahrelang kämpfen müssen. Aber in Liechtenstein werden wir keinen IS aufkommen lassen. No Sir, diesmal nicht!
Außerdem haben die in Liechtenstein Polizeibeamte und Sportschützen, die können schon ganz schön Ärger machen.“

Das Zentrum des ultimativen Bösen: Schloss Vaduz

MamM: „Warum eigentlich Liechtenstein demokratisieren? Die sind doch schon eine Demokratie?“

General Bullman: „Das nennen sie eine Demokratie?! Die Typen da haben einen Fürsten, den keiner gewählt hat. Er kann das Parlament auflösen, schließen oder auch vertagen, wenn er Lust darauf hat. Die Regierung wird auf Vorschlag des Landtages von diesem Despoten ernannt. Und er kann Gesetze widerrufen, die vom Parlament und vom Volk beschlossen worden sind. Dagegen war doch Saddam ein Waisenknabe!
Den werden wir uns aber kaufen. Und dann werden wir die Liechtensteiner demokratisieren, ob sie wollen oder nicht, selbst wenn es zwanzig Jahre dauern sollte.“

MamM: „Rechnen sie mit zivilen Opfern?“

General Bullman: „Allerhöchstens zehntausend. Leider werden sich auch diesmal Kollateralschäden nicht vermeiden lassen. Aber es bleiben ja noch fast dreißigtausend Leute übrig, unter denen sich sehr viele Ausländer befinden. Und für sie alle hat sich unser Einsatz langfristig dann irgendwann rentiert, denn wir wollen ja Schulen und Brücken bauen …

MamM: „Herr General Bullman, böse Zungen behaupten jetzt, der Einmarsch in Liechtenstein solle die amerikanische Öffentlichkeit nur vom katastrophalen Scheitern in Afghanistan ablenken …“

General Bullman: „Das ist doch Bullshit! Hippie-Propaganda! Und jetzt halten sie mich nicht länger auf, ich muß einen Krieg gewinnen.“