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Markscheids Unternehmer – Gemeinsam gegen die Pandemie!

Veröffentlicht von Hans Wurst am

Aufatmen im Markscheider Pflegeheim „Abendsonne“! Nachdem in den letzten Tagen große Teile der Markscheider Einwohner in der ständigen Angst leben mussten, ihre pflegebedürftigen Angehörigen aus der von der Schließung bedrohten Einrichtung abholen zu müssen, deutet sich nun Entspannung an. Aufgrund der einrichtungsbezogenen Impfpflicht hatte das gesamte Küchenpersonal zum 15. März 2022 gekündigt und sich besser bezahlte Stellen in der Gastronomie (natürlich außerhalb Markscheids) gesucht.

Die dadurch drohende Schließung der Einrichtung konnte nun aber glücklicherweise verhindert werden, da aus der Mitte der Gesellschaft ein Zeichen gesetzt und unbürokratische Hilfe angeboten wurde. Wie die Heimleitung mitteilte, wird die Verpflegung der Heimbewohner ab Mitte März extern von zwei bekannten Markscheider Unternehmern sichergestellt, welche dies als Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinschaft verstanden haben möchten.

Großer Andrang im Pflegeheim

Das Ganze wird zwar wie sich andeutet nicht billig, aber dafür erhalten die Heimbewohner auch in ihren letzten Tagen noch mediterranen Flair durch diverse italienische Teigspeisen. Ergänzt wird dies durch einen hohen Fischanteil der Speisen in Anlehnung an die für hohe Lebenserwartung sorgende japanische Küche, wobei hier als Novum ein Einschlag in Richtung schwedischer Heringsspezialitäten die Speisekarte bestimmen soll.

Auf die Bedürfnisse der Heimbewohner wird natürlich gezielt eingegangen. So wird zum Beispiel auf kräftige Würze und zu viel Abwechslung überwiegend verzichtet. Einmal die Woche kann bei einem Themenabend in Erinnerungen an die kargen Kriegsspeisen geschwelgt werden.

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