Nach Angriff auf Venezuela: EU friert zwei Disney-Plus-Abos von US-Beamten ein
BRÜSSEL (dpoi) – Nach den völkerrechtswidrigen Angriffen der USA auf Venezuela und der anschließenden Proklamation Floridas zum „Vize-Königreich Süd-Süd-Amerika“ hat die Europäische Union mit beispielloser Härte reagiert. In einer morgendlichen Marathonsitzung einigten sich die 27 Mitgliedstaaten auf ein Sanktionspaket, das Washington „bis ins Mark erschüttern“ soll – oder zumindest für ein leichtes Stirnrunzeln im Weißen Haus sorgen könnte.
„Die Samthandschuhe sind jetzt aus Seide“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trat sichtlich entschlossen vor die Presse. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie die regelbasierte Weltordnung durch Panzerketten am Amazonas ersetzt wird“, erklärte sie, während sie ein Dokument unterzeichnete, das den Export von luxemburgischem Senf nach Washington vorübergehend einschränkt. „Unsere Botschaft ist klar:. Wer souveräne Staaten attackiert , muss künftig mit unserer schärfsten Waffe rechnen: Der tiefsten Besorgnis.“

Europa setzt ein Zeichen der Besorgnis
Hier sind die Eckpunkte der drakonischen Maßnahmen:
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Gezielte Kontensperrung: Die EU friert das Guthaben auf den Starbucks-Kundenkarten von drei stellvertretenden Untersekretären des US-Landwirtschaftsministeriums ein.
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Kultur-Embargo: Als Zeichen des Protests wird der nächste „Mission Impossible“-Film in europäischen Programmkinos nur noch ohne Untertitel und mit leicht erhöhtem Kontrast gezeigt.
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Diplomatische Eiszeit: Bei Staatsbanketten wird US-Diplomaten ab sofort nur noch der zweitbeste französische Rotwein serviert. Der Jahrgang 2019 ist tabu.
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Digitale Isolation: Brüssel droht damit, die offiziellen Twitter-Accounts (jetzt X) des Pentagons für 24 Stunden nicht mehr zu „liken“.
Trotz der harten Linie gibt es Kritik. Ungarn blockierte zunächst ein weitreichenderes Verbot von Ketchup-Importen, da man eine „Destabilisierung der europäischen Imbissbuden-Architektur“ befürchtete. Deutschland wiederum setzte eine Ausnahme für US-Flüssiggas durch, da man „zwar gegen die Angriffe sei, aber ungern bei Kerzenlicht darüber diskutieren wolle“.
Der französische Präsident Emmanuel Macron mahnte zur „strategischen Autonomie“. Er schlug vor, die USA nicht direkt zu bestrafen, sondern stattdessen eine europäische Task Force zu gründen, die bis 2034 einen Bericht darüber erstellt, wie man „Demokratie“ eigentlich buchstabiert, ohne die Amerikaner zu beleidigen.
Inzwischen bereitet die EU bereits das nächste Eskalationslevel vor: Sollten die USA auch Kolumbien angreifen, erwägt man in Brüssel ernsthaft, die nächste Staffel von „The Masked Singer“ ohne US-Gastjuroren zu produzieren.